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AN10.40

4. Das Kapitel mit Upāli

4. Upālivagga

Mit Ānanda (2)

„Herr, man spricht von ‚Eintracht im Saṅgha‘. Inwiefern besteht Eintracht im Saṅgha?“

„Ānanda, da stellen Mönche und Nonnen das, was nicht die Lehre ist, als nicht die Lehre dar und das, was die Lehre ist, als die Lehre; sie stellen das, was nicht die Schulung ist, als nicht die Schulung dar und das, was die Schulung ist, als die Schulung; sie stellen das, was nicht vom Klargewordenen gesprochen und erklärt wurde, als nicht von ihm gesprochen und erklärt dar und das, was vom Klargewordenen gesprochen und erklärt wurde, als von ihm gesprochen und erklärt; sie stellen das, was nicht vom Klargewordenen geübt wurde, als nicht von ihm geübt dar und das, was vom Klargewordenen geübt wurde, als von ihm geübt; sie stellen das, was nicht vom Klargewordenen vorgeschrieben wurde, als nicht von ihm vorgeschrieben dar und das, was vom Klargewordenen vorgeschrieben wurde, als von ihm vorgeschrieben. Auf diesen zehn Grundlagen spalten sie sich nicht ab und gehen nicht ihren eigenen Weg. Sie führen nicht eigenständig Rechtsverfahren durch und sagen nicht eigenständig die Ordenssatzung auf. Insofern besteht Eintracht im Saṅgha.“

„Aber Herr, wovon fließt jemand über, der in einem gespaltenen Saṅgha Eintracht gestiftet hat?“

„Er fließt über von göttlichem Verdienst.“

„Aber was ist göttliches Verdienst?“

„Er erfreut sich ein Äon lang im Himmel, Ānanda.

Eintracht des Saṅgha ist voller Glück und gibt den Einträchtigen Rückhalt. Wer Eintracht liebt und in der Lehre steht, richtet kein Refugium zugrunde. Wenn er im Saṅgha Eintracht gestiftet hat, erfreut er sich ein Äon lang im Himmel.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).