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AN11.21

2. Das Kapitel über Besinnung

2. Anussativagga

Versenkung (4)

Da wandte sich Sāriputta an die Mönche und Nonnen:

„Kann es sein, Geehrte, dass ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreicht: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen?“

„Geehrter, wir würden von weit her kommen, um die Bedeutung dieser Aussage in Gegenwart des Ehrwürdigen Sāriputta zu lernen. Es wäre gut, wenn der Ehrwürdige Sāriputta selbst erklären würde, was das bedeutet. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“

„Dann hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

„Ja, Geehrter“, antworteten sie. Sāriputta sagte:

„Ein Mönch kann einen solchen Versenkungszustand erreichen.“

„Aber wie könnte das sein?“

„Da nimmt ein Mönch wahr: ‚Das ist friedvoll, das ist erlesen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Schwinden, Aufhören, Erlöschen.‘ So kann ein Mönch einen Versenkungszustand wie diesen erreichen: Er würde in der Erde nicht Erde wahrnehmen, im Wasser nicht Wasser, im Feuer nicht Feuer und im Wind nicht Wind. Er würde in der Dimension des unendlichen Raumes nicht die Dimension des unendlichen Raumes wahrnehmen, in der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht die Dimension des unendlichen Bewusstseins, in der Dimension des Nichts nicht die Dimension des Nichts und in der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er würde in dieser Welt nicht diese Welt wahrnehmen und in jener Welt nicht jene Welt. Und er würde nicht wahrnehmen, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann. Aber er würde dennoch wahrnehmen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).