AN11.6
1. Das Kapitel über Abhängigkeit
1. Nissayavagga
Verhängnis
„Mönche und Nonnen, über jeden Mönch, der seine geistlichen Gefährten beschimpft und beleidigt und die Edlen schlecht macht, wird zweifellos das eine oder andere von elf Verhängnissen hereinbrechen. Von welchen elf?
Er erringt nicht, was noch nicht errungen ist. Was er errungen hat, geht wieder verloren. Er verfeinert seine guten Eigenschaften nicht oder überschätzt seine guten Eigenschaften oder führt das geistliche Leben unzufrieden oder begeht einen verderblichen Verstoß oder sagt sich von der Schulung los und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu oder wird von einer schweren Krankheit befallen oder wird verrückt oder verliert den Verstand. Wenn er stirbt, fühlt er sich verloren. Und wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Über jeden Mönch, der seine geistlichen Gefährten beschimpft und beleidigt und die Edlen schlecht macht, wird zweifellos das eine oder andere dieser elf Verhängnisse hereinbrechen.
Über jeden Mönch, der seine geistlichen Gefährten nicht beschimpft und beleidigt und die Edlen nicht schlecht macht, wird zweifellos keins dieser elf Verhängnisse hereinbrechen. Welcher elf?
Er erringt nicht, was noch nicht errungen ist. Was er errungen hat, geht wieder verloren. Er verfeinert seine guten Eigenschaften nicht oder überschätzt seine guten Eigenschaften oder führt das geistliche Leben unzufrieden oder begeht einen verderblichen Verstoß oder sagt sich von der Schulung los und wendet sich wieder einem geringeren Leben zu oder wird von einer schweren Krankheit befallen oder wird verrückt oder verliert den Verstand. Wenn er stirbt, fühlt er sich verloren. Und wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Über jeden Mönch, der seine geistlichen Gefährten nicht beschimpft und beleidigt und die Edlen nicht schlecht macht, wird zweifellos keins dieser elf Verhängnisse hereinbrechen.“
Disasters
“Mendicants, any mendicant who abuses and insults their spiritual companions, denouncing the noble ones, will, without a doubt, fall into one or other of these eleven disasters. What eleven?
They don’t achieve the unachieved. What they have achieved falls away. They don’t refine their good qualities. Or they overestimate their good qualities. Or they lead the spiritual life dissatisfied. Or they commit a corrupt offense. Or they resign the training and return to a lesser life. Or they contract a severe illness. Or they go mad or lose their mind. They feel lost when they die. And when their body breaks up, after death, they are reborn in a place of loss, a bad place, the underworld, hell.
Any mendicant who abuses and insults their spiritual companions, denouncing the noble ones, will, without a doubt, fall into one or other of these eleven disasters.
Any mendicant who does not abuse and insult their spiritual companions, denouncing the noble ones, will, without a doubt, not fall into one or other of these eleven disasters. What eleven?
They don’t achieve the unachieved. What they have achieved falls away. They don’t refine their good qualities. They overestimate their good qualities. Or they lead the spiritual life dissatisfied. Or they commit one of the corrupt offenses. Or they resign the training and return to a lesser life. Or they contract a severe illness. Or they go mad or lose their mind. They feel lost when they die. And when their body breaks up, after death, they are reborn in a place of loss, a bad place, the underworld, hell.
Any mendicant who does not abuse and insult their spiritual companions, denouncing the noble ones, will, without a doubt, not fall into one or other of these eleven disasters.”
Byasanasutta
“Yo so, bhikkhave, bhikkhu akkosako paribhāsako ariyūpavādo sabrahmacārīnaṁ, ṭhānametaṁ avakāso yaṁ so ekādasannaṁ byasanānaṁ aññataraṁ byasanaṁ nigaccheyya. Katamesaṁ ekādasannaṁ?
Anadhigataṁ nādhigacchati, adhigatā parihāyati, saddhammassa na vodāyanti, saddhammesu vā adhimāniko hoti, anabhirato vā brahmacariyaṁ carati, aññataraṁ vā saṅkiliṭṭhaṁ āpattiṁ āpajjati, sikkhaṁ vā paccakkhāya hīnāyāvattati, gāḷhaṁ vā rogātaṅkaṁ phusati, ummādaṁ vā pāpuṇāti cittakkhepaṁ vā, sammūḷho kālaṁ karoti, kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjati—
yo so, bhikkhave, bhikkhu akkosako paribhāsako ariyūpavādo sabrahmacārīnaṁ, ṭhānametaṁ avakāso yaṁ so imesaṁ ekādasannaṁ byasanānaṁ aññataraṁ byasanaṁ nigaccheyya.
Yo so, bhikkhave, bhikkhu akkosako paribhāsako ariyūpavādo sabrahmacārīnaṁ, aṭṭhānametaṁ anavakāso yaṁ so ekādasannaṁ byasanānaṁ aññataraṁ byasanaṁ na nigaccheyya. Katamesaṁ ekādasannaṁ?
Anadhigataṁ nādhigacchati, adhigatā parihāyati, saddhammassa na vodāyanti, saddhammesu vā adhimāniko hoti, anabhirato vā brahmacariyaṁ carati, aññataraṁ vā saṅkiliṭṭhaṁ āpattiṁ āpajjati, sikkhaṁ vā paccakkhāya hīnāyāvattati, gāḷhaṁ vā rogātaṅkaṁ phusati, ummādaṁ vā pāpuṇāti cittakkhepaṁ vā, sammūḷho kālaṁ karoti, kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjati—
yo so, bhikkhave, bhikkhu akkosako paribhāsako ariyūpavādo sabrahmacārīnaṁ, aṭṭhānametaṁ anavakāso yaṁ so imesaṁ ekādasannaṁ byasanānaṁ aññataraṁ byasanaṁ na nigaccheyyā”ti.