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AN3.103

11. Das Kapitel über das Erwachen

11. Sambodhavagga

Vor dem Erwachen

„Mönche und Nonnen, vor meinem Erwachen – als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen – dachte ich: ‚Worin besteht bei der Welt die Befriedigung, worin der Nachteil und worin das Entrinnen?‘

Da kam mir der Gedanke: ‚In dem Glück und dem Hochgefühl, die in der Welt entstehen: Darin besteht die Befriedigung.

Dass die Welt unbeständig ist, voller Leiden, dass sie zugrunde gehen muss: Darin besteht der Nachteil.

Das Sehnen und Begehren nach der Welt ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen.‘

Solange ich bei der Welt die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen nicht auf diese Art als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, so lange habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen nicht mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Als ich aber bei der Welt die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen auf diese Art als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, da habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Erkennen und Sehen erschienen mir: ‚Meine Freiheit ist unerschütterlich. Das ist meine letzte Wiedergeburt. Künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).