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AN3.104

11. Das Kapitel über das Erwachen

11. Sambodhavagga

Befriedigung (1)

„Mönche und Nonnen, ich machte mich auf die Suche nach der Befriedigung in der Welt, und ich fand sie. Ich habe den vollen Umfang der Befriedigung in der Welt mit Weisheit klar gesehen. Ich machte mich auf die Suche nach dem Nachteil in der Welt, und ich fand ihn. Ich habe den vollen Umfang des Nachteils in der Welt mit Weisheit klar gesehen. Ich machte mich auf die Suche nach dem Entrinnen aus der Welt, und ich fand es. Ich habe den vollen Umfang des Entrinnens aus der Welt mit Weisheit klar gesehen.

Solange ich bei der Welt die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen nicht als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, so lange habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen nicht mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Als ich aber bei der Welt die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, da habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Erkennen und Sehen erschienen mir: ‚Meine Freiheit ist unerschütterlich. Das ist meine letzte Wiedergeburt. Künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).