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AN3.109

11. Das Kapitel über das Erwachen

11. Sambodhavagga

Ungeschützt

Da ging der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Hausbesitzer, wenn der Geist ungeschützt ist, sind Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ungeschützt. Wenn die Taten ungeschützt sind, triefen sie. Wenn die Taten triefen, verfaulen sie. Wessen Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist verfault sind, hat keinen guten Tod, kein gutes Ende.

Es ist wie bei einem Giebelhaus, dessen Dach schlecht ist: First, Dachsparren und Wände sind ungeschützt. Sie triefen und verfaulen.

Ebenso ist es, wenn der Geist ungeschützt ist: Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist sind ungeschützt. Sie triefen und verfaulen. Wessen Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist verfault sind, hat keinen guten Tod, kein gutes Ende.

Wenn der Geist geschützt ist, sind Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist geschützt. Wenn die Taten geschützt sind, triefen sie nicht. Wenn die Taten nicht triefen, verfaulen sie nicht. Wessen Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist nicht verfault sind, hat einen guten Tod, ein gutes Ende.

Es ist wie bei einem Giebelhaus, dessen Dach gut ist: First, Dachsparren und Wände sind geschützt. Sie triefen nicht und verfaulen nicht.

Ebenso ist es, wenn der Geist geschützt ist: Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist sind geschützt. Sie triefen nicht und verfaulen nicht. Wessen Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist nicht verfault sind, hat einen guten Tod, ein gutes Ende.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).