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AN3.127

13. Das Kapitel in Kusinārā

13. Kusināravagga

Mit Hatthaka

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da kam spät in der Nacht der strahlende Ortsgott Hatthaka, der mit seiner Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellte, zum Buddha. Er dachte: „Ich will vor dem Buddha stehen“, doch er sank ein und schmolz zusammen und konnte nicht stehen bleiben. Als würde man Ghee oder Öl auf Sand gießen – es sinkt ein und schmilzt zusammen und kann nicht fest bleiben.

Da sagte der Buddha zu Hatthaka, „Hatthaka, nimm eine feste Verkörperung an.“

„Ja, Herr“, entgegnete Hatthaka. Er nahm eine feste Verkörperung an, verbeugte sich vor dem Buddha und stellte sich zur Seite hin.

Der Buddha sagte zu ihm: „Hatthaka, verbreitest du immer noch die Lehren, die du als Mensch verbreitet hast?“

„Ich verbreite immer noch die Lehren, die ich als Mensch verbreitet habe. Und ich verbreite Lehren, die ich als Mensch nicht verbreitet habe.

Gerade wie der Buddha heutzutage bedrängt ist von Mönchen, Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen, von Herrschern und königlichen Oberministern und von Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern, geradeso bin ich bedrängt von einer Menge von Ortsgöttern. Die Ortsgötter kommen von weit her zu mir und denken: ‚Wir wollen in Hatthakas Gegenwart die Lehre hören.‘

Herr, ich bin gestorben, ohne von drei Dingen genug zu bekommen. Von welchen drei? Davon, den Buddha zu sehen, die wahre Lehre zu hören und dem Saṅgha zu dienen. Ich bin gestorben, ohne von diesen drei Dingen genug zu bekommen.

Nie konnte ich genug bekommen davon, den Buddha zu sehen, dem Saṅgha zu dienen und die Lehre zu hören.

Er schulte sich in höherer Tugend und liebte es, die wahre Lehre zu hören –, Hatthaka ist nach Aviha gegangen, ohne von diesen drei Dingen genug zu bekommen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).