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AN3.132

13. Das Kapitel in Kusinārā

13. Kusināravagga

Zeichnungen

„Mönche und Nonnen, diese drei Personen findet man in der Welt. Welche drei? Eine Person wie eine in Stein gemeißelte Linie, eine Person wie eine in den Sand gezeichnete Linie und eine Person wie eine ins Wasser gezeichnete Linie.

Und was ist das für eine Person, die wie eine in Stein gemeißelte Linie ist? Da wird eine Person oft zornig, und ihr Zorn hält lange Zeit an. Wie wenn man eine Linie in Stein meißelt: Sie wird nicht bald von Wind und Regen ausgewaschen, sondern bleibt lange Zeit erhalten. Ebenso wird eine Person oft zornig, und ihr Zorn hält lange Zeit an. Das nennt man eine Person, die wie eine in Stein gemeißelte Linie ist.

Und was ist das für eine Person, die wie eine in den Sand gezeichnete Linie ist? Da wird eine Person oft zornig, aber ihr Zorn hält nicht lange an. Wie wenn man eine Linie in den Sand zeichnet: Sie wird bald von Wind und Regen ausgewaschen und bleibt nicht lange erhalten. Ebenso wird eine Person oft zornig, aber ihr Zorn hält nicht lange an. Das nennt man eine Person, die wie eine in den Sand gezeichnete Linie ist.

Und was ist das für eine Person, die wie eine ins Wasser gezeichnete Linie ist? Da bleibt eine Person, selbst wenn man grob, hart und unfreundlich zu ihr spricht, immer noch in Verbindung, pflegt Umgang und grüßt. Wie wenn man eine Linie ins Wasser zeichnet: Sie verschwindet sofort und bleibt nicht lange erhalten. Ebenso bleibt eine Person, selbst wenn man grob, hart und unfreundlich zu ihr spricht, immer noch in Verbindung, pflegt Umgang und grüßt. Das nennt man eine Person, die wie eine ins Wasser gezeichnete Linie ist.

Das sind die drei Personen, die man in der Welt findet.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).