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AN3.137

14. Das Kapitel über einen Krieger

14. Yodhājīvavagga

Eine Haardecke

„Mönche und Nonnen, eine Haardecke gilt als die schlechteste Art von Webstoff. Sie ist kalt in der Kälte, warm in der Wärme, hässlich, übelriechend und unangenehm anzufassen. Ebenso gilt die Lehre des Bambusstab-Asketen als die schlechteste aller Doktrinen der verschiedenen Asketen und Brahmanen.

Der Bambusstab-Asket, dieser unnütze Mann, vertritt diese Doktrin, diese Ansicht: ‚Taten, Handeln und Energie haben keine Macht.‘

Nun haben aber alle Vollendeten, die vollkommen erwachten Buddhas, die in der Vergangenheit gelebt haben, die Wirksamkeit von Taten, Handeln und Energie gelehrt. Doch der Bambusstab-Asket stellt sich ihnen entgegen und sagt: ‚Taten, Handeln und Energie haben keine Macht.‘

Alle Vollendeten, die vollkommen erwachten Buddhas, die in der Zukunft leben werden, werden die Wirksamkeit von Taten, Handeln und Energie lehren. Doch der Bambusstab-Asket stellt sich ihnen entgegen und sagt: ‚Taten, Handeln und Energie haben keine Macht.‘

Auch ich, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha der Gegenwart, lehre die Wirksamkeit von Taten, Handeln und Energie. Doch der Bambusstab-Asket stellt sich mir entgegen und sagt: ‚Taten, Handeln und Energie haben keine Macht.‘

Wie wenn man an der Mündung eines Flusses eine Falle aufstellen würde: Sie brächte vielen Fischen Schaden, Leiden, Ruin und Verhängnis. Ebenso ist der Bambusstab-Asket, dieser unnütze Mann, eine Menschenfalle, so scheint es mir. Er ist zum Schaden, Leiden, Ruin und Verhängnis vieler Wesen in der Welt erschienen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).