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AN3.75

8. Das Kapitel mit Ānanda

8. Ānandavagga

Beständigkeit

Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Ānanda, die Menschen, an denen man Anteil nimmt und die es wert sind, gehört zu werden – Freunde, Kollegen, Verwandte und Angehörige –, sollte man zu drei Dingen ermuntern, sie dahin bringen und dort verankern. Zu welchen drei?

Man sollte sie zu auf Erfahrung gegründeter Zuversicht zum Buddha ermuntern: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘

Man sollte sie zu auf Erfahrung gegründeter Zuversicht zur Lehre ermuntern: ‚Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.‘

Man sollte sie zu auf Erfahrung gegründeter Zuversicht zum Saṅgha ermuntern: ‚Der Saṅgha der Schüler des Buddha übt nach dem guten Weg, dem geraden Weg, dem systematischen Weg, dem richtigen Weg. Er besteht aus den vier Paaren, den acht Individuen. Das ist der Saṅgha der Schüler des Buddha; er ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.‘

Eher ändern sich die vier Grundzustände, die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Wind, aber ein edler Schüler, der auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha hat, bleibt unverändert. ‚Verändern‘ würde hier bedeuten, dass solch ein edler Schüler in der Hölle, im Tierreich oder im Gespensterreich wiedergeboren würde: Das ist ganz unmöglich.

Eher ändern sich die vier Grundzustände, die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Wind, aber ein edler Schüler, der auf Erfahrung gegründete Zuversicht zur Lehre … oder zum Saṅgha hat, bleibt unverändert. ‚Verändern‘ würde hier bedeuten, dass solch ein edler Schüler in der Hölle, im Tierreich oder im Gespensterreich wiedergeboren würde: Das ist ganz unmöglich.

Die Menschen, an denen man Anteil nimmt und die es wert sind, gehört zu werden – Freunde, Kollegen, Verwandte und Angehörige –, sollte man zu diesen drei Dingen ermuntern, sie dahin bringen und dort verankern.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).