← AN

AN4.115

12. Das Kapitel mit Kesi

12. Kesivagga

Sachen

„Mönche und Nonnen, es gibt vier Sachen. Welche vier? Es gibt eine Sache, die ist unangenehm zu tun, und wenn man sie tut, erweist sie sich als unheilvoll. Es gibt eine Sache, die ist unangenehm zu tun, doch wenn man sie tut, erweist sie sich als segensreich. Es gibt eine Sache, die ist angenehm zu tun, doch wenn man sie tut, erweist sie sich als unheilvoll. Es gibt eine Sache, die ist angenehm zu tun, und wenn man sie tut, erweist sie sich als segensreich.

Nehmen wir die Sache, die unangenehm zu tun ist, und die sich als unheilvoll erweist, wenn man sie tut. Das gilt als eine Sache, die man aus zwei Gründen nicht tun sollte: Weil sie unangenehm zu tun ist und weil sie sich als unheilvoll erweist, wenn man sie tut. Das gilt als eine Sache, die man aus zwei Gründen nicht tun sollte.

Nehmen wir als Nächstes die Sache, die unangenehm zu tun ist, doch die sich als segensreich erweist, wenn man sie tut. Das ist die Sache, bei der man erkennt, wer in Bezug auf menschliche Stärke, Energie und Tatkraft töricht und wer klug ist. Ein Tor überlegt nicht: ‚Obwohl diese Sache unangenehm zu tun ist, erweist sie sich doch als segensreich, wenn man sie tut.‘ Er tut diese Sache nicht, und das erweist sich als unheilvoll. Ein kluger Mensch überlegt: ‚Obwohl diese Sache unangenehm zu tun ist, erweist sie sich doch als segensreich, wenn man sie tut.‘ Er tut diese Sache, und das erweist sich als segensreich.

Nehmen wir als Nächstes die Sache, die angenehm zu tun ist, doch die sich als unheilvoll erweist, wenn man sie tut. Das ist die Sache, bei der man erkennt, wer in Bezug auf menschliche Stärke, Energie und Tatkraft töricht und wer klug ist. Ein Tor überlegt nicht: ‚Obwohl diese Sache angenehm zu tun ist, erweist sie sich doch als unheilvoll, wenn man sie tut.‘ Er tut diese Sache, und das erweist sich als unheilvoll. Ein kluger Mensch überlegt: ‚Obwohl diese Sache angenehm zu tun ist, erweist sie sich doch als unheilvoll, wenn man sie tut.‘ Er tut diese Sache nicht, und das erweist sich als segensreich.

Nehmen wir als Nächstes die Sache, die angenehm zu tun ist, und die sich als segensreich erweist, wenn man sie tut. Das gilt als eine Sache, die man aus zwei Gründen tun sollte: Weil sie angenehm zu tun ist und weil sie sich als segensreich erweist, wenn man sie tut. Das gilt als eine Sache, die man aus zwei Gründen tun sollte.

Das sind die vier Sachen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).