← AN

AN4.126

13. Das Kapitel über Furcht

13. Bhayavagga

Liebe (2)

„Mönche und Nonnen, diese vier Personen findet man in der Welt. Welche vier?

Da meditiert eine Person, indem sie eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt sie mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Sie betrachtet die Erscheinungen dort, die in Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein enthalten sind, als unbeständig, als Leiden, als Krankheit, als Eiterherd, als Pfeil, als Düsternis, als Beschwerde, als fremd, als zerfallend, als leer, als ohne Selbst. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird sie unter den Göttern der reinen Aufenthalte wiedergeboren. Diese Wiedergeburt unterscheidet sich von der gewöhnlicher Menschen.

Dann meditiert da eine Person, indem sie eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt … mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme … mit einem Herzen voller Gleichmut, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt sie mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Sie betrachtet die Erscheinungen dort, die in Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein enthalten sind, als unbeständig, als Leiden, als Krankheit, als Eiterherd, als Pfeil, als Düsternis, als Beschwerde, als fremd, als zerfallend, als leer, als ohne Selbst. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird sie unter den Göttern der reinen Aufenthalte wiedergeboren. Diese Wiedergeburt unterscheidet sich von der gewöhnlicher Menschen.

Das sind die vier Personen, die man in der Welt findet.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).