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AN4.177

18. Das Kapitel über Absicht

18. Sañcetaniyavagga

Mit Rāhula

Da ging der Ehrwürdige Rāhula zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Rāhula, das innere Erdelement und das äußere Erdelement sind bloß das Erdelement. Das sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Erdelement ernüchtert und wendet den Geist vom Erdelement ab.

Das innere Wasserelement und das äußere Wasserelement sind bloß das Wasserelement. Das sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Wasserelement ernüchtert und wendet den Geist vom Wasserelement ab.

Das innere Feuerelement und das äußere Feuerelement sind bloß das Feuerelement. Das sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Feuerelement ernüchtert und wendet den Geist vom Feuerelement ab.

Das innere Windelement und das äußere Windelement sind bloß das Windelement. Das sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, wird man vom Windelement ernüchtert und wendet den Geist vom Windelement ab.

Wenn ein Mönch diese vier Elemente weder als Selbst noch als zu einem Selbst gehörend betrachtet, nennt man ihn einen Mönch, der das Verlangen abgeschnitten, die Fesseln abgestreift, die Einbildung richtig erfasst und dadurch dem Leiden ein Ende gemacht hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).