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AN4.40

4. Das Kapitel über Umstände

4. Cakkavagga

Mit Udāyī

Da ging der Brahmane Udāyī zum Buddha, … setzte sich zur Seite hin und fragte ihn: „Preist der werte Gotama ein Opfer?“

„Brahmane, ich preise nicht jedes Opfer, noch tadele ich jedes Opfer. Nehmen wir die Art von Opfer, bei der Rinder, Ziegen und Schafe, Hühner und Schweine und andere Geschöpfe geschlachtet werden. Solch ein gewaltsames Opfer preise ich nicht. Warum ist das so? Weil weder Vollendete noch jene, die den Pfad zur Vollendung betreten haben, solch einem gewaltsamen Opfer beiwohnen würden.

Doch nehmen wir die Art von Opfer, bei der keine Rinder, Ziegen und Schafe, Hühner und Schweine oder andere Geschöpfe geschlachtet werden. Solch ein gewaltfreies Opfer preise ich, wie etwa eine regelmäßige Spende als gefälliges Opfer. Warum ist das so? Weil Vollendete sowie auch jene, die den Pfad zur Vollendung betreten haben, solch einem gewaltfreien Opfer beiwohnen würden.

Ein Opfer, das gut vorbereitet und gewaltfrei ist, zur rechten Zeit und im Rahmen des Erlaubten, einem solchen Opfer wohnen gezügelte Menschen bei, die ein geistliches Leben führen.

Die den Schleier von der Welt abgestreift haben, die über Zeit und Wiedergeburt hinausgegangen sind, sie preisen dieses Opfer, die Buddhas, die sich mit Opfern auskennen.

Wenn man eine geeignete Spende vorbereitet hat, sei es als Opfer oder für die Ahnen, opfere man sie mit vertrauensvollem Herzen, säe sie auf das Feld derer, die ein geistliches Leben führen.

Wenn es gut erworben, gut gespendet, gut geopfert ist jenen, die einer religiösen Gabe würdig sind, dann ist ein Opfer wahrhaft üppig und selbst die Gottheiten freuen sich darüber.

Wenn ein verständiger Mensch voll Vertrauen so opfert, das Loslassen im Sinn, wird dieser kluge Mensch in einer glücklichen, erfreulichen Welt wiedergeboren.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).