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AN4.78

8. Das Kapitel über eine sichere Wette

8. Apaṇṇakavagga

Eine religiöse Gabe

„Mönche und Nonnen, es gibt diese vier Arten, auf die eine religiöse Gabe geläutert werden kann. Welche vier? Es gibt eine religiöse Gabe, die durch den Spender geläutert wird, nicht durch den Empfänger. Es gibt eine religiöse Gabe, die durch den Empfänger geläutert wird, nicht durch den Spender. Es gibt eine religiöse Gabe, die weder durch den Spender noch durch den Empfänger geläutert wird. Es gibt eine religiöse Gabe, die sowohl durch den Spender als auch durch den Empfänger geläutert wird.

Und wie wird eine religiöse Gabe durch den Spender geläutert, nicht durch den Empfänger? Da ist der Spender tugendhaft, von gutem Charakter, doch der Empfänger ist tugendlos, von schlechtem Charakter. So wird eine religiöse Gabe durch den Spender geläutert, nicht durch den Empfänger.

Und wie wird eine religiöse Gabe durch den Empfänger geläutert, nicht durch den Spender? Da ist der Spender tugendlos, von schlechtem Charakter, doch der Empfänger ist tugendhaft, von gutem Charakter. So wird eine religiöse Gabe durch den Empfänger geläutert, nicht durch den Spender.

Und wie wird eine religiöse Gabe weder durch den Spender noch durch den Empfänger geläutert? Da ist sowohl der Spender als auch der Empfänger tugendlos, von schlechtem Charakter. So wird eine religiöse Gabe weder durch den Spender noch durch den Empfänger geläutert.

Und wie wird eine religiöse Gabe sowohl durch den Spender als auch durch den Empfänger geläutert? Da ist sowohl der Spender als auch der Empfänger tugendhaft, von gutem Charakter. So wird eine religiöse Gabe sowohl durch den Spender als auch durch den Empfänger geläutert.

Das sind die vier Arten, auf die eine religiöse Gabe geläutert werden kann.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).