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AN5.144

15. Das Kapitel bei Tikaṇḍakī

15. Tikaṇḍakīvagga

Bei Tikaṇḍakī

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāketa auf, im Tikaṇḍakī-Wald. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Mönche und Nonnen, es wäre gut für einen Mönch, wenn er von Zeit zu Zeit meditieren würde, indem er das Widerwärtige in dem wahrnimmt, was nicht widerwärtig ist, von Zeit zu Zeit, indem er das, was nicht widerwärtig ist, im Widerwärtigen wahrnimmt, von Zeit zu Zeit, indem er das Widerwärtige sowohl in dem wahrnimmt, was nicht widerwärtig ist, als auch im Widerwärtigen, von Zeit zu Zeit, indem er das, was nicht widerwärtig ist, sowohl im Widerwärtigen wahrnimmt als auch in dem, was nicht widerwärtig ist, und von Zeit zu Zeit, indem er gleichmütig bleibt, achtsam und bewusst, und sowohl das Widerwärtige zurückweist als auch das, was nicht widerwärtig ist.

Um welchen Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er das Widerwärtige in dem wahrnimmt, was nicht widerwärtig ist? ‚Dass in mir keine Gier nach Gier erregenden Dingen entstehe.‘ Um dieses Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er das Widerwärtige in dem wahrnimmt, was nicht widerwärtig ist.

Um welchen Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er das, was nicht widerwärtig ist, im Widerwärtigen wahrnimmt? ‚Dass in mir kein Hass auf Hass erregende Dinge entstehe.‘ …

Um welchen Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er das Widerwärtige sowohl in dem wahrnimmt, was nicht widerwärtig ist, als auch im Widerwärtigen? ‚Dass in mir keine Gier nach Gier erregenden Dingen und kein Hass auf Hass erregende Dinge entstehe.‘ …

Um welchen Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er das, was nicht widerwärtig ist, sowohl im Widerwärtigen wahrnimmt als auch in dem, was nicht widerwärtig ist? ‚Dass in mir kein Hass auf Hass erregende Dinge und keine Gier nach Gier erregenden Dingen entstehe.‘ …

Um welchen Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er gleichmütig bleibt, achtsam und bewusst, und sowohl das Widerwärtige zurückweist als auch das, was nicht widerwärtig ist? ‚Dass in mir in gar keiner Weise Gier nach Gier erregenden Dingen, Hass auf Hass erregende Dinge oder Täuschung über Täuschung erregende Dinge entstehe.‘ Um dieses Segens willen soll ein Mönch meditieren, indem er gleichmütig bleibt, achtsam und bewusst, und sowohl das Widerwärtige zurückweist als auch das, was nicht widerwärtig ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).