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AN5.161

17. Das Kapitel über Groll

17. Āghātavagga

Sich von Groll losmachen (1)

„Mönche und Nonnen, wenn gegen irgendjemanden Groll entstanden ist, soll ein Mönch oder eine Nonne diese fünf Methoden anwenden, um sich davon völlig loszumachen. Welche fünf?

Man soll für eine Person, der man grollt, Liebe entwickeln. So kann man sich von Groll gegen diese Person losmachen.

Man soll für eine Person, der man grollt, Mitgefühl entwickeln. So kann man sich von Groll gegen diese Person losmachen.

Man soll für eine Person, der man grollt, Gleichmut entwickeln. So kann man sich von Groll gegen diese Person losmachen.

Man soll eine Person, der man grollt, nicht beachten, den Geist nicht auf sie richten. So kann man sich von Groll gegen diese Person losmachen.

Man soll sich bei einer Person, der man grollt, darauf konzentrieren, dass wir die Eigentümer unserer Taten sind: ‚Dieser Ehrwürdige ist der Eigentümer seiner Taten, der Erbe seiner Taten. Taten sind der Schoß, aus dem er kommt, seine Verwandten und seine Zuflucht. Er wird Erbe aller Taten sein, die er begeht, ob gut oder schlecht.‘ So kann man sich von Groll gegen diese Person losmachen.

Wenn gegen irgendjemanden Groll entstanden ist, soll ein Mönch oder eine Nonne diese fünf Methoden anwenden, um sich davon völlig loszumachen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).