AN5.168
17. Das Kapitel über Groll
17. Āghātavagga
Tugend
Da wandte sich der Ehrwürdige Sāriputta an die Mönche und Nonnen:
„Geehrte, ein tugendloser Mensch, jemand ohne Tugend, hat eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung zerstört. Wenn es keine rechte Versenkung gibt, hat jemand ohne rechte Versenkung eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen zerstört. Wenn es kein wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand ohne wirkliches Erkennen und Sehen eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft zerstört. Wenn es keine Ernüchterung und kein Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand ohne Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit zerstört.
Wie ein Baum ohne Zweige und Laubwerk: Seine Schösslinge, seine Rinde, sein Weich- und Kernholz entwickeln sich nicht zur Fülle.
Ebenso hat ein tugendloser Mensch, jemand ohne Tugend, eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung zerstört. Wenn es keine rechte Versenkung gibt, hat jemand ohne rechte Versenkung eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen zerstört. Wenn es kein wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand ohne wirkliches Erkennen und Sehen eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft zerstört. Wenn es keine Ernüchterung und kein Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand ohne Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit zerstört.
Ein tugendhafter Mensch, der die Tugend vervollkommnet hat, hat eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung erfüllt. Wenn es rechte Versenkung gibt, hat jemand, der rechte Versenkung vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen erfüllt. Wenn es wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand, der wirkliches Erkennen und Sehen vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft erfüllt. Wenn es Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand, der Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit erfüllt.
Wie ein Baum mit vollständigen Zweigen und vollem Laubwerk: Seine Schösslinge, seine Rinde, sein Weich- und Kernholz entwickeln sich alle zur Fülle. Ebenso hat ein tugendhafter Mensch, der die Tugend vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung erfüllt.
Wenn es rechte Versenkung gibt, hat jemand, der rechte Versenkung vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen erfüllt. Wenn es wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand, der wirkliches Erkennen und Sehen vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft erfüllt. Wenn es Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand, der Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit erfüllt.“
Ethics
There Venerable Sāriputta addressed the mendicants:
“Reverends, an unethical person, who lacks ethics, has destroyed a vital condition for right immersion. When there is no right immersion, one who lacks right immersion has destroyed a vital condition for true knowledge and vision. When there is no true knowledge and vision, one who lacks true knowledge and vision has destroyed a vital condition for disillusionment and dispassion. When there is no disillusionment and dispassion, one who lacks disillusionment and dispassion has destroyed a vital condition for knowledge and vision of freedom.
Suppose there was a tree that lacked branches and foliage. Its shoots, bark, softwood, and heartwood would not grow to fullness.
In the same way, an unethical person, who lacks ethics, has destroyed a vital condition for right immersion. When there is no right immersion, one who lacks right immersion has destroyed a vital condition for true knowledge and vision. When there is no true knowledge and vision, one who lacks true knowledge and vision has destroyed a vital condition for disillusionment and dispassion. When there is no disillusionment and dispassion, one who lacks disillusionment and dispassion has destroyed a vital condition for knowledge and vision of freedom.
An ethical person, who has fulfilled ethics, has fulfilled a vital condition for right immersion. When there is right immersion, one who has fulfilled right immersion has fulfilled a vital condition for true knowledge and vision. When there is true knowledge and vision, one who has fulfilled true knowledge and vision has fulfilled a vital condition for disillusionment and dispassion. When there is disillusionment and dispassion, one who has fulfilled disillusionment and dispassion has fulfilled a vital condition for knowledge and vision of freedom.
Suppose there was a tree that was complete with branches and foliage. Its shoots, bark, softwood, and heartwood would grow to fullness. In the same way, an ethical person, who has fulfilled ethics, has fulfilled a vital condition for right immersion.
When there is right immersion, one who has fulfilled right immersion has fulfilled a vital condition for true knowledge and vision. When there is true knowledge and vision, one who has fulfilled true knowledge and vision has fulfilled a vital condition for disillusionment and dispassion. When there is disillusionment and dispassion, one who has fulfilled disillusionment and dispassion has fulfilled a vital condition for knowledge and vision of freedom.”
Sīlasutta
Tatra kho āyasmā sāriputto bhikkhū āmantesi:
“dussīlassa, āvuso, sīlavipannassa hatūpaniso hoti sammāsamādhi; sammāsamādhimhi asati sammāsamādhivipannassa hatūpanisaṁ hoti yathābhūtañāṇadassanaṁ; yathābhūtañāṇadassane asati yathābhūtañāṇadassanavipannassa hatūpaniso hoti nibbidāvirāgo; nibbidāvirāge asati nibbidāvirāgavipannassa hatūpanisaṁ hoti vimuttiñāṇadassanaṁ.
Seyyathāpi, āvuso, rukkho sākhāpalāsavipanno. Tassa papaṭikāpi na pāripūriṁ gacchati, tacopi pheggupi sāropi na pāripūriṁ gacchati.
Evamevaṁ kho, āvuso, dussīlassa sīlavipannassa hatūpaniso hoti sammāsamādhi; sammāsamādhimhi asati sammāsamādhivipannassa hatūpanisaṁ hoti yathābhūtañāṇadassanaṁ; yathābhūtañāṇadassane asati yathābhūtañāṇadassanavipannassa hatūpaniso hoti nibbidāvirāgo; nibbidāvirāge asati nibbidāvirāgavipannassa hatūpanisaṁ hoti vimuttiñāṇadassanaṁ.
Sīlavato, āvuso, sīlasampannassa upanisasampanno hoti sammāsamādhi; sammāsamādhimhi sati sammāsamādhisampannassa upanisasampannaṁ hoti yathābhūtañāṇadassanaṁ; yathābhūtañāṇadassane sati yathābhūtañāṇadassanasampannassa upanisasampanno hoti nibbidāvirāgo; nibbidāvirāge sati nibbidāvirāgasampannassa upanisasampannaṁ hoti vimuttiñāṇadassanaṁ.
Seyyathāpi, āvuso, rukkho, sākhāpalāsasampanno. Tassa papaṭikāpi pāripūriṁ gacchati, tacopi pheggupi sāropi pāripūriṁ gacchati. Evamevaṁ kho, āvuso, sīlavato sīlasampannassa upanisasampanno hoti sammāsamādhi;
sammāsamādhimhi sati sammāsamādhisampannassa upanisasampannaṁ hoti yathābhūtañāṇadassanaṁ; yathābhūtañāṇadassane sati yathābhūtañāṇadassanasampannassa upanisasampanno hoti nibbidāvirāgo; nibbidāvirāge sati nibbidāvirāgasampannassa upanisasampannaṁ hoti vimuttiñāṇadassanan”ti.