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AN5.221

23. Das Kapitel über langes Reisen

23. Dīghacārikavagga

Langes Reisen (1)

„Mönche und Nonnen, wenn man gerne lange und unstet umherreist, hat das fünf Nachteile. Welche fünf? Man bekommt nicht zu hören, was man noch nicht gehört hat. Was man gehört hat, wird einem nicht klar. Bei manchem, was man gehört hat, ist man unsicher. Man wird von einer schweren Krankheit befallen. Man hat keine Freunde. Wenn man gerne lange und unstet umherreist, hat das diese fünf Nachteile.

Wenn man im ausgewogenen Maß reist, hat das fünf Vorteile. Welche fünf? Man bekommt zu hören, was man noch nicht gehört hat. Was man gehört hat, wird einem klar. Bei manchem, was man gehört hat, fühlt man sich sicher. Man wird von keiner schweren Krankheit befallen. Man hat Freunde. Wenn im ausgewogenen Maß reist, hat das diese fünf Vorteile.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).