AN5.72
8. Das Kapitel über einen Krieger
8. Yodhājīvavagga
Freiheit des Herzens ist die Frucht (2)
„Mönche und Nonnen, wenn fünf Dinge entwickelt und gemehrt werden, ist ihre Frucht und ihr Vorteil die Freiheit des Herzens und die Freiheit durch Weisheit. Welche fünf?
Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden, die Wahrnehmung des Aufgebens und die Wahrnehmung des Schwindens.
Wenn diese fünf Dinge entwickelt und gemehrt werden, ist ihre Frucht und ihr Vorteil die Freiheit des Herzens und die Freiheit durch Weisheit.
Wenn ein Mönch die Freiheit des Herzens und die Freiheit durch Weisheit besitzt, ist er ein Mönch, den man ‚einen, der die Querlatte entfernt hat‘ nennt und auch ‚einen, der den Graben aufgefüllt hat‘, ‚einen, der die Säule herausgezogen hat‘, ‚einen, der unversperrt ist‘ und auch ‚einen Edlen, der das Banner herabgelassen und die Bürde abgelassen hat, der abgelöst ist‘.
Und wie hat ein Mönch die Querlatte entfernt? Da hat ein Mönch die Unwissenheit aufgegeben, sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme ist, dass sie ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann. So hat ein Mönch die Querlatte entfernt.
Und wie hat ein Mönch den Graben aufgefüllt? Da hat ein Mönch das Umherwandern durch Geburten zu künftigen Leben aufgegeben, es an der Wurzel abgeschnitten, sodass es wie der Stumpf einer Palme ist, dass es ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann. So hat ein Mönch den Graben aufgefüllt.
Und wie hat ein Mönch die Säule herausgezogen? Da hat ein Mönch das Verlangen aufgegeben, es an der Wurzel abgeschnitten, sodass es wie der Stumpf einer Palme ist, dass es ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann. So hat ein Mönch die Säule herausgezogen.
Und wie ist ein Mönch unversperrt? Da hat ein Mönch die fünf niederen Fesseln aufgegeben, sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können. So ist ein Mönch unversperrt.
Und wie ist ein Mönch ein Edler, der das Banner herabgelassen und die Bürde abgelassen hat, der abgelöst ist? Da hat ein Mönch die Einbildung ‚ich bin‘ aufgegeben, an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme ist, dass sie ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann. So ist ein Mönch ein Edler, der das Banner herabgelassen und die Bürde abgelassen hat, der abgelöst ist.“
Freedom of Heart is the Fruit (2nd)
“Mendicants, these five things, when developed and cultivated, have freedom of heart and freedom by wisdom as their fruit and benefit. What five?
The perception of impermanence, the perception of suffering in impermanence, the perception of not-self in suffering, the perception of giving up, and the perception of fading away.
These five things, when developed and cultivated, have freedom of heart and freedom by wisdom as their fruit and benefit.
When a mendicant has freedom of heart and freedom by wisdom, such a mendicant is one who is called ‘one who has lifted the cross-bar’, ‘one who has filled in the moat’, ‘one who has pulled up the pillar’, ‘one who is unimpeded’, and also ‘a noble one with banner lowered and burden dropped, detached’. …”
Dutiyacetovimuttiphalasutta
“Pañcime, bhikkhave, dhammā bhāvitā bahulīkatā cetovimuttiphalā ca honti cetovimuttiphalānisaṁsā ca, paññāvimuttiphalā ca honti paññāvimuttiphalānisaṁsā ca. Katame pañca?
Aniccasaññā, anicce dukkhasaññā, dukkhe anattasaññā, pahānasaññā, virāgasaññā—
ime kho, bhikkhave, pañca dhammā bhāvitā bahulīkatā cetovimuttiphalā ca honti cetovimuttiphalānisaṁsā ca, paññāvimuttiphalā ca honti paññāvimuttiphalānisaṁsā ca.
Yato kho, bhikkhave, bhikkhu cetovimutto ca hoti paññāvimutto ca— ayaṁ vuccati, bhikkhave, ‘bhikkhu ukkhittapaligho itipi, saṅkiṇṇaparikho itipi, abbūḷhesiko itipi, niraggaḷo itipi, ariyo pannaddhajo pannabhāro visaṁyutto itipi’”.
“Kathañca, bhikkhave, bhikkhu ukkhittapaligho hoti? Idha, bhikkhave, bhikkhuno avijjā pahīnā hoti ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu ukkhittapaligho hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu saṅkiṇṇaparikho hoti? Idha, bhikkhave, bhikkhuno ponobhaviko jātisaṁsāro pahīno hoti ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu saṅkiṇṇaparikho hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu abbūḷhesiko hoti? Idha, bhikkhave, bhikkhuno taṇhā pahīnā hoti ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu abbūḷhesiko hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu niraggaḷo hoti? Idha, bhikkhave, bhikkhuno pañcorambhāgiyāni saṁyojanāni pahīnāni honti ucchinnamūlāni tālāvatthukatāni anabhāvaṅkatāni āyatiṁ anuppādadhammāni. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu niraggaḷo hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu ariyo pannaddhajo pannabhāro visaṁyutto hoti? Idha, bhikkhave, bhikkhuno asmimāno pahīno hoti ucchinnamūlo tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu ariyo pannaddhajo pannabhāro visaṁyutto hotī”ti.