← AN

AN5.97

10. Das Kapitel mit Kakudha

10. Kakudhavagga

Gespräch

„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der die Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und der fünf Dinge besitzt, wird bald das Unerschütterliche durchdringen. Welche fünf?

Da hat ein Mönch wenige Bedürfnisse und Pflichten, fällt nicht zur Last und ist zufrieden mit dem Lebensnotwendigen.

Er isst wenig, ordnet sich nicht dem Füllen seines Magens unter.

Er ist selten benommen und weiht sich dem Wachsein.

Er findet nach Wunsch, ohne Mühe und Not, Gelegenheit, an Gesprächen über Selbstaustilgung teilzunehmen, die helfen, das Herz zu öffnen: nämlich an Gesprächen über Genügsamkeit, Zufriedenheit, Abgeschiedenheit, Sichfernhalten, das Aufrütteln der Energie, Tugend, Versenkung, Weisheit, Freiheit und das Erkennen und Sehen der Freiheit.

Er prüft, wie weit sein Geist befreit ist.

Ein Mönch, der die Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und der diese fünf Dinge besitzt, wird bald das Unerschütterliche durchdringen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).