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AN6.14

2. Das Kapitel über warmherzige Eigenschaften

2. Sāraṇīyavagga

Ein guter Tod

Da wandte sich der Ehrwürdige Sāriputta an die Mönche und Nonnen: „Geehrte, Mönche und Nonnen!“

„Geehrter“, antworteten sie. Sāriputta sagte:

„Ein Mönch führt sein Leben so, dass er keinen guten Tod hat, kein gutes Ende. Und wie führt ein Mönch sein Leben, sodass er keinen guten Tod hat, kein gutes Ende?

Da liebt ein Mönch Arbeit, Reden, Schlafen, Gesellschaft, Nähe und Wuchern. Er liebt diese Dinge und hängt daran, sie zu lieben. Ein Mönch, der sein Leben so führt, hat keinen guten Tod, kein gutes Ende. Das nennt man einen Mönch, der substanzielle Wirklichkeit liebt, der substanzielle Wirklichkeit nicht aufgegeben hat, um richtig dem Leiden ein Ende zu machen.

Ein Mönch führt sein Leben so, dass er einen guten Tod hat, ein gutes Ende. Und wie führt ein Mönch sein Leben, sodass er einen guten Tod hat, ein gutes Ende?

Da liebt ein Mönch Arbeit, Reden, Schlafen, Gesellschaft, Nähe und Wuchern nicht. Er liebt diese Dinge nicht und hängt nicht daran, sie zu lieben. Ein Mönch, der sein Leben so führt, hat einen guten Tod, ein gutes Ende. Das nennt man einen Mönch, die das Erlöschen liebt, der substanzielle Wirklichkeit aufgegeben hat, um richtig dem Leiden ein Ende zu machen.

Einer Bestie, die gerne wuchert und das Wuchern liebt, gelingt es nicht, das Erlöschen zu gewinnen, das unübertreffliche Refugium vor dem Joch.

Doch wer das Wuchern aufgibt und den Zustand des Nicht-Wucherns liebt, gewinnt das Erlöschen, das unübertreffliche Refugium vor dem Joch.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).