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AN6.23

3. Das Kapitel über unübertreffliche Dinge

3. Anuttariyavagga

Gefahren

„Mönche und Nonnen, ‚Gefahr‘ ist ein Ausdruck für Sinnenfreuden. ‚Leiden‘, ‚Krankheit‘, ‚Eiterherd‘, ‚Schlinge‘ und ‚Sumpf‘ sind Ausdrücke für Sinnenfreuden.

Und warum ist ‚Gefahr‘ ein Ausdruck für Sinnenfreuden? Jemand, der von sinnlicher Gier besessen und durch Sehnen und Begehren angekettet ist, ist nicht frei von Gefahren, weder in diesem noch in künftigen Leben. Darum ist ‚Gefahr‘ ein Ausdruck für Sinnenfreuden.

Und warum sind ‚Leiden‘, ‚Krankheit‘, ‚Eiterherd‘, ‚Schlinge‘ und ‚Sumpf‘ Ausdrücke für Sinnenfreuden? Jemand, der von sinnlicher Gier besessen und durch Sehnen und Begehren angekettet ist, ist nicht frei von Leiden, Krankheit, Eiterherden, Schlingen und Sümpfen, weder in diesem noch in künftigen Leben. Darum sind dies Ausdrücke für Sinnenfreuden.

Gefahr, Leiden, Krankheit, Eiterherd, Schlingen und auch Sümpfe: So werden Sinnenfreuden beschrieben, an denen gewöhnliche Menschen hängen.

Sie erkennen die Gefahr im Ergreifen, auf das Geburt und Tod zurückgehen. Die Ungebundenen sind befreit mit der Auflösung von Geburt und Tod.

Glücklich sind sie, zu sicherem Ort gelangt, in diesem Leben verloschen. Über alle Bedrohungen und Gefahren sind sie hinausgelangt und über alles Leiden erhaben.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).