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AN7.1

1. Das Kapitel über Reichtum

1. Dhanavagga

Lieb (1)

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der sieben Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten unlieb und verhasst, wird nicht geachtet und nicht bewundert. Welche sieben? Da verlangt ein Mönch nach Besitz, Ehre und Stellung. Er ist gewissenlos und unbesonnen. Er hat unlautere Wünsche und falsche Ansicht. Ein Mönch, der diese sieben Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten unlieb und verhasst, wird nicht geachtet und nicht bewundert.

Ein Mönch, der sieben Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer, wird geachtet und bewundert. Welche sieben? Da verlangt ein Mönch nicht nach Besitz, Ehre und Stellung. Er hat ein Gewissen und ist besonnen. Er ist genügsam und hat rechte Ansicht. Ein Mönch, der diese sieben Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer, wird geachtet und bewundert.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).