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AN7.19

2. Das Kapitel über Neigungen

2. Anusayavagga

Erlöschen

„Da meditiert jemand, indem er das Glück im Erlöschen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. Stetig, beständig, ohne Unterbrechung gebraucht er seinen Verstand und ergründet das mit Weisheit. Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin. Das ist die erste Person, die der Gaben würdig ist.

Dann meditiert da eine Person, indem sie das Glück im Erlöschen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. Stetig, beständig, ohne Unterbrechung gebraucht sie ihren Verstand und ergründet das mit Weisheit. Ihre Befleckungen und ihr Leben gehen genau zur gleichen Zeit zu Ende. Das ist die zweite Person, die der Gaben würdig ist.

Dann meditiert da eine Person, indem sie das Glück im Erlöschen beobachtet, wahrnimmt und erfährt. Stetig, beständig, ohne Unterbrechung gebraucht sie ihren Verstand und ergründet das mit Weisheit.

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie zwischen zwei Leben. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie beim Auftreffen. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie ohne zusätzliche Anstrengung. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln erlischt sie mit zusätzlicher Anstrengung. …

Mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln geht sie stromaufwärts zum Akaniṭṭha-Bereich. Das ist die siebte Person, die der Gaben würdig ist.

Das sind die sieben Personen, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).