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AN7.49

5. Das Kapitel über ein großes Opfer

5. Mahāyaññavagga

Wahrnehmungen, ausführlich

„Mönche und Nonnen, wenn sieben Wahrnehmungen entwickelt und gemehrt werden, bringen sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfeln in dem, das frei vom Tod ist, und enden in dem, das frei vom Tod ist. Welche sieben? Die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung des Todes, die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit und die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden. Wenn diese sieben Wahrnehmungen entwickelt und gemehrt werden, bringen sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfeln in dem, das frei vom Tod ist, und enden in dem, das frei vom Tod ist.

‚Wenn die Wahrnehmung des Abstoßenden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Abstoßenden gestärkt ist, zieht sich sein Geist vom Geschlechtsverkehr zurück. Er weicht davor zurück, wendet sich ab, lässt sich nicht hineinziehen. Und Gleichmut oder Abscheu werden gefestigt. Wie wenn man eine Hühnerfeder oder ein Stück Sehne in ein Feuer wirft: Es schnurrt zusammen, schrumpft, rollt sich ein und streckt sich nicht aus. Ebenso ist es, wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Abstoßenden gefestigt ist: Sein Geist zieht sich vom Geschlechtsverkehr zurück …

Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Abstoßenden gefestigt ist, und sein Geist wird zum Geschlechtsverkehr hingezogen und nicht abgestoßen, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Abstoßenden habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Abstoßenden gefestigt ist, und sein Geist zieht sich vom Geschlechtsverkehr zurück … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Abstoßenden habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Abstoßenden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung des Todes entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Todes gefestigt ist, zieht sich sein Geist vom Wunsch nach Wiedergeburt zurück. Er weicht davor zurück, wendet sich ab, lässt sich nicht hineinziehen. Und Gleichmut oder Abscheu festigen sich. Wie wenn man eine Hühnerfeder oder eine Sehne in ein Feuer wirft: Sie schnurrt zusammen, schrumpft, rollt sich ein und streckt sich nicht aus. Ebenso ist es, wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Todes gefestigt ist: Sein Geist zieht sich vom Wunsch nach Wiedergeburt zurück … Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Todes gefestigt ist, und sein Geist wird zum Wunsch nach Wiedergeburt hingezogen und nicht abgestoßen, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Todes habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Todes gefestigt ist, und sein Geist zieht sich vom Wunsch nach Wiedergeburt zurück … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Todes habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Todes entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung gefestigt ist, zieht sich sein Geist vom Verlangen nach Geschmäcken zurück. … Und Gleichmut oder Abscheu festigen sich. Wie wenn man eine Hühnerfeder oder eine Sehne in ein Feuer wirft: Sie schnurrt zusammen, schrumpft, rollt sich ein und streckt sich nicht aus. Ebenso ist es, wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung gefestigt ist: Sein Geist zieht sich vom Verlangen nach Geschmäcken zurück … Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung gefestigt ist, und sein Geist wird zum Verlangen nach Geschmäcken hingezogen und nicht abgestoßen, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung gefestigt ist, und sein Geist zieht sich vom Verlangen nach Geschmäcken zurück … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung der Widerwärtigkeit der Nahrung entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt gefestigt ist, zieht sich sein Geist von den bunten Dingen der Welt zurück. … Wie wenn man eine Hühnerfeder oder eine Sehne in ein Feuer wirft: Sie schnurrt zusammen, schrumpft, rollt sich ein und streckt sich nicht aus. Ebenso ist es, wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt gefestigt ist: Sein Geist zieht sich von den bunten Dingen der Welt zurück … Und Gleichmut oder Abscheu festigen sich. Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt gefestigt ist, und sein Geist wird zu den bunten Dingen der Welt hingezogen und nicht abgestoßen, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt gefestigt ist, und sein Geist zieht sich von den bunten Dingen der Welt zurück … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Unbeständigkeit gefestigt ist, zieht sich sein Geist von Besitz, Ehre und Beliebtheit zurück. … Und Gleichmut oder Abscheu festigen sich. Wie wenn man eine Hühnerfeder oder eine Sehne in ein Feuer wirft: Sie schnurrt zusammen, schrumpft, rollt sich ein und streckt sich nicht aus. Ebenso ist es, wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Unbeständigkeit gefestigt ist: Sein Geist zieht sich von Besitz, Ehre und Beliebtheit zurück … Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist wird zu Besitz, Ehre und Beliebtheit hingezogen und nicht abgestoßen, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist zieht sich von Besitz, Ehre und Beliebtheit zurück … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, entwickelt er eine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit, Trägheit, Schlaffheit, Nachlässigkeit, fehlender Hingabe und mangelndem Anstellen von Betrachtungen; diese Dinge sind gefährlich wie ein Mörder mit gezogenem Schwert. Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist entwickelt keine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist entwickelt eine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Wenn die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, wird sein Geist frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb. Er ist über Unterscheidung hinausgegangen und ist friedvoll und gut befreit.

Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, und sein Geist ist nicht frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb, und er ist über Unterscheidung nicht hinausgegangen und ist nicht friedvoll und gut befreit, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst.

Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, und sein Geist ist frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb, und ist über Unterscheidung hinausgegangen und ist friedvoll und gut befreit, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Wenn diese sieben Wahrnehmungen entwickelt und gemehrt werden, bringen sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfeln in dem, das frei vom Tod ist, und enden in dem, das frei vom Tod ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).