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AN8.36

4. Das Kapitel über Geben

4. Dānavagga

Grundlagen für das Schaffen von Verdienst

„Mönche und Nonnen, es gibt diese drei Grundlagen für das Schaffen von Verdienst. Welche drei? Geben, Tugend und Meditation sind Grundlagen für das Schaffen von Verdienst.

Da hat jemand ein wenig das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter Menschen in benachteiligten Verhältnissen wiedergeboren.

Dann hat da jemand mäßig das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter gutsituierten Menschen wiedergeboren.

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Göttern der vier großen Könige wiedergeboren. Dort haben die vier großen Könige selbst das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertreffen sie sie in zehnfacher Hinsicht: in Hinsicht auf himmlische Lebensdauer, himmlische Schönheit, himmlisches Glück, himmlischen Glanz und himmlische Herrschaftsgewalt; und in Hinsicht auf himmlische Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke und Berührungen.

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Göttern der Dreiunddreißig wiedergeboren. Dort hat Sakka der Götterfürst das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertrifft er sie in zehnfacher Hinsicht …

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Yama-Göttern wiedergeboren. Dort hat der Ortsgott Suyāma das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertrifft er sie in zehnfacher Hinsicht …

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den freudvollen Göttern wiedergeboren. Dort hat der Ortsgott Santusita das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertrifft er sie in zehnfacher Hinsicht …

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Göttern wiedergeboren, die das Erschaffen lieben. Dort hat der Ortsgott Sunimmita das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertrifft er sie in zehnfacher Hinsicht …

Dann hat da jemand in herausragender Weise das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Göttern wiedergeboren, die über das herrschen, was andere erschaffen. Dort hat der Ortsgott Vasavattī das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst zu einem höheren Grad geübt als die anderen Götter. Daher übertrifft er sie in zehnfacher Hinsicht: in Hinsicht auf himmlische Lebensdauer, himmlische Schönheit, himmlisches Glück, himmlischen Glanz und himmlische Herrschaftsgewalt; und in Hinsicht auf himmlische Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke und Berührungen.

Das sind die drei Grundlagen für das Schaffen von Verdienst.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).