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AN8.4

1. Das Kapitel über Liebe

1. Mettāvagga

Unerwünscht (2)

„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten unlieb und verhasst, wird nicht geachtet und nicht bewundert. Welche acht? Da verlangt ein Mönch nach Besitz, Ehre und Stellung. Er kennt weder das rechte Maß noch die rechte Zeit. Sein Verhalten ist unrein, er redet viel und er beschimpft und beleidigt seine geistlichen Gefährten. Ein Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten unlieb und verhasst, wird nicht geachtet und nicht bewundert.

Ein Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer, wird geachtet und bewundert. Welche acht? Da verlangt ein Mönch nicht nach Besitz, Ehre und Stellung. Er kennt das rechte Maß und kennt die rechte Zeit. Sein Verhalten ist rein, er redet nicht viel und er beschimpft und beleidigt nicht seine geistlichen Gefährten. Ein Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer, wird geachtet und bewundert.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).