AN8.58
6. Das Kapitel mit Gotamī
6. Gotamīvagga
Einer Gabe würdig (2)
„Mönche und Nonnen, ein Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt. Welche acht?
Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat.
Er ist sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, festigt sie, indem er sie aufsagt, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich.
Er lebt so, dass er seine Energie aufrüttelt; er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.
Er lebt in der Wildnis in einer abgelegenen Unterkunft.
Er ist Widerwillen und Begierde überlegen und lebt, indem er Widerwillen und Begierde gemeistert hat, wann immer sie aufkommen.
Er ist Angst und Schrecken überlegen und lebt, indem er Angst und Schrecken gemeistert hat, wann immer sie aufkommen.
Er erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören.
Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Ein Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“
Worthy of Offerings Dedicated to the Gods (2nd)
“A mendicant with eight qualities is worthy of offerings dedicated to the gods, worthy of hospitality, worthy of a religious donation, worthy of veneration with joined palms, and is the supreme field of merit for the world. What eight?
It’s when a mendicant is ethical, restrained in the monastic code, conducting themselves well and resorting for alms in suitable places. Seeing danger in the slightest fault, they keep the rules they’ve undertaken.
They’re learned, remembering and keeping what they’ve learned. These teachings are good in the beginning, good in the middle, and good in the end, meaningful and well-phrased, describing a spiritual practice that’s totally full and pure. They are very learned in such teachings, remembering them, reciting them, mentally scrutinizing them, and penetrating them theoretically.
They live with energy roused up. They’re strong, staunchly vigorous, not slacking off when it comes to developing skillful qualities.
They live in the wilderness, in remote lodgings.
They prevail over desire and discontent, and live having mastered desire and discontent whenever they arose.
They prevail over fear and dread, and live having mastered fear and dread whenever they arose.
They get the four absorptions—blissful meditations in this life that belong to the higher mind—when they want, without trouble or difficulty.
They realize the undefiled freedom of heart and freedom by wisdom in this very life. And they live having realized it with their own insight due to the ending of defilements.
A mendicant with these eight qualities is worthy of offerings dedicated to the gods, worthy of hospitality, worthy of a religious donation, worthy of veneration with joined palms, and is the supreme field of merit for the world.”
Dutiyaāhuneyyasutta
“Aṭṭhahi, bhikkhave, dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo hoti …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Katamehi aṭṭhahi?
Idha, bhikkhave, bhikkhu sīlavā hoti …pe… samādāya sikkhati sikkhāpadesu;
bahussuto hoti …pe… diṭṭhiyā suppaṭividdhā;
āraddhavīriyo viharati thāmavā daḷhaparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu;
āraññiko hoti pantasenāsano;
aratiratisaho hoti, uppannaṁ aratiṁ abhibhuyya abhibhuyya viharati;
bhayabheravasaho hoti, uppannaṁ bhayabheravaṁ abhibhuyya abhibhuyya viharati;
catunnaṁ jhānānaṁ ābhicetasikānaṁ diṭṭhadhammasukhavihārānaṁ nikāmalābhī hoti akicchalābhī akasiralābhī;
āsavānaṁ khayā …pe… sacchikatvā upasampajja viharati.
Imehi kho, bhikkhave, aṭṭhahi dhammehi samannāgato bhikkhu āhuneyyo …pe… anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassā”ti.