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AN8.89

9. Das Kapitel über Achtsamkeit

9. Sativagga

Versöhnung

„Mönche und Nonnen, der Saṅgha kann, wenn er will, gegen einen Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ein Verfahren zum Erwirken einer Versöhnung durchführen. Welche acht? Er versucht, Laien am Erlangen von materiellem Besitz zu hindern. Er versucht, Laien Unheil zu bereiten. Er beschimpft und beleidigt Laien. Er spaltet Laien. Er tadelt den Buddha, die Lehre und den Saṅgha. Er hält ein berechtigtes Versprechen gegenüber einem Laien nicht ein. Der Saṅgha kann, wenn er will, gegen einen Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, ein Verfahren zum Erwirken einer Versöhnung durchführen.

Der Saṅgha kann, wenn er will, ein Verfahren zum Erwirken einer Versöhnung gegen einen Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, aufheben. Welche acht? Er versucht nicht, Laien am Erlangen von materiellem Besitz zu hindern. Er versucht nicht, Laien Unheil zu bereiten. Er beschimpft und beleidigt Laien nicht. Er spaltet Laien nicht. Er tadelt weder den Buddha noch die Lehre noch den Saṅgha. Er hält ein berechtigtes Versprechen gegenüber einem Laien ein. Der Saṅgha kann, wenn er will, ein Verfahren zum Erwirken einer Versöhnung gegen einen Mönch, der diese acht Eigenschaften besitzt, aufheben.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).