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AN9.41

4. Das große Kapitel

4. Mahāvagga

Mit dem Hausbesitzer Tapussa

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Maller auf, bei dem mallischen Marktflecken Uruvelakappa.

Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Uruvelakappa zum Almosengang. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, wandte er sich an den Ehrwürdigen Ānanda: „Ānanda, bleibe du hier, während ich für die Meditation des Tages tief in den Großen Wald eintauche.“

„Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Dann tauchte der Buddha tief in den Großen Wald ein und setzte sich für die Meditation des Tages an den Fuß eines Baumes.

Der Hausbesitzer Tapussa ging zum Ehrwürdigen Ānanda, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Ehrenwerter Ānanda, wir sind Laien, die Sinnenfreuden genießen. Wir mögen Sinnenfreuden, wir lieben sie und haben Freude daran. Doch Entsagung erscheint uns wie ein Abgrund. Ich habe gehört, dass es in dieser Lehre und Schulung sehr junge Mönche und Nonnen gibt, deren Geist bei der Entsagung vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Sie sehen sie als friedvoll an. Entsagung ist die Trennlinie zwischen den Vielen und den Mönchen und Nonnen in dieser Lehre und Schulung.“

„Hausbesitzer, wir sollten den Buddha sehen und ihn über diese Sache unterrichten. Komm, lass uns zum Buddha gehen und es ihm berichten. Wie er uns antwortet, so wollen wir es behalten.“

„Ja, Herr“, antwortete Tapussa. Da ging Ānanda zusammen mit Tapussa zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Ānanda berichtete ihr Gespräch.

„Das ist wirklich wahr, Ānanda! Das ist wirklich wahr! Vor meinem Erwachen – als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen – dachte ich auch: ‚Entsagung ist gut! Abgeschiedenheit ist gut!‘ Aber mein Geist sprang bei der Entsagung nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah sie nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist bei der Entsagung nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich sie nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Sinnenfreuden nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile der Entsagung nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist bei der Entsagung nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich sie nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Sinnenfreuden und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile der Entsagung und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann bei der Entsagung vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich sie als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Sinnenfreuden und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile der Entsagung und pflegte das. Dann sprang mein Geist bei der Entsagung vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah sie als friedvoll an. Und ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trat ich in die erste Vertiefung ein und verweilte darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit Sinnenfreuden verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit Sinnenfreuden verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum trete ich nicht, wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, in die zweite Vertiefung ein und verweile darin …?‘ Aber mein Geist sprang beim Nicht-Ausrichten nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah es nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist beim Nicht-Ausrichten nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich es nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile des Ausrichtens des Geistes nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile davon, den Geist nicht auszurichten, nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist beim Nicht-Ausrichten nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich es nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile des Ausrichtens des Geistes und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile davon, den Geist nicht auszurichten, und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann beim Nicht-Ausrichten vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich es als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile des Ausrichtens des Geistes und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile davon, den Geist nicht auszurichten, und pflegte das. Dann sprang mein Geist beim Nicht-Ausrichten vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah es als friedvoll an. Und als das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigte, trat ich in die zweite Vertiefung ein und verweilte darin … Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit dem Ausrichten des Geistes verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit dem Ausrichten des Geistes verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum trete ich nicht mit dem Schwinden der Ekstase in die dritte Vertiefung ein und verweile darin; da werde ich mit Gleichmut meditieren, achtsam und bewusst, und persönlich die Seligkeit erfahren, von der die Edlen erklären: „Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit“?‘ Aber mein Geist sprang beim Freisein von Ekstase nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah es nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist beim Freisein von Ekstase nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich es nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Ekstase nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile des Freiseins von Ekstase nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist beim Freisein von Ekstase nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich es nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Ekstase und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile des Freiseins von Ekstase und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann beim Freisein von Ekstase vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich es als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Ekstase und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile des Freiseins von Ekstase und pflegte das. Dann sprang mein Geist beim Freisein von Ekstase vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah es als friedvoll an. Und mit dem Schwinden der Ekstase trat ich dann in die dritte Vertiefung ein und verweilte darin … Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit Ekstase verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit Ekstase verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum trete ich nicht, indem ich Glück und Schmerz aufgebe, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweile darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit?‘ Aber mein Geist sprang beim Ohne-Glück-und-Schmerz-Sein nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah es nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist beim Ohne-Glück-und-Schmerz-Sein nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich es nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile von gleichmütiger Seligkeit nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile davon, ohne Glück und Schmerz zu sein, nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist beim Ohne-Glück-und-Schmerz-Sein nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich es nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile von gleichmütiger Seligkeit und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile davon, ohne Glück und Schmerz zu sein, und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann beim Ohne-Glück-und-Schmerz-Sein vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich es als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile von gleichmütiger Seligkeit und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile davon, ohne Glück und Schmerz zu sein, und pflegte das. Dann sprang mein Geist beim Ohne-Glück-und-Schmerz-Sein vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah es als friedvoll an. Und indem ich Glück und Schmerz aufgab, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, trat ich in die vierte Vertiefung ein und verweilte darin … Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit gleichmütiger Seligkeit verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit gleichmütiger Seligkeit verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum übersteige ich nicht jegliche Formwahrnehmung und trete mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem ich den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richte, im Wissen: „Raum ist unendlich“, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweile darin?‘ Aber mein Geist sprang bei der Dimension des unendlichen Raumes nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah sie nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist bei der Dimension des unendlichen Raumes nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich sie nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Formen nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile der Dimension des unendlichen Raumes nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist bei der Dimension des unendlichen Raumes nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich sie nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Formen und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile der Dimension des unendlichen Raumes und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann bei der Dimension des unendlichen Raumes vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich sie als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Formen und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile der Dimension des unendlichen Raumes und pflegte das. Dann sprang mein Geist bei der Dimension des unendlichen Raumes vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah sie als friedvoll an. Und ich überstieg jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem ich den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtete, trat ich im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilte darin. Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit Form verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit Form verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum übersteige ich nicht vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, trete im Wissen: „Bewusstsein ist unendlich“, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweile darin?‘ Aber mein Geist sprang bei der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah sie nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist bei der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich sie nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Dimension des unendlichen Raumes nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist bei der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich sie nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Dimension des unendlichen Raumes und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann bei der Dimension des unendlichen Bewusstseins vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich sie als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Dimension des unendlichen Raumes und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins und pflegte das. Dann sprang mein Geist bei der Dimension des unendlichen Bewusstseins vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah sie als friedvoll an. Und ich überstieg vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, trat im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilte darin. Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit der Dimension des unendlichen Raumes verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit der Dimension des unendlichen Raumes verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum übersteige ich nicht vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, trete im Wissen: „Da ist überhaupt nichts“, in die Dimension des Nichts ein und verweile darin?‘ Aber mein Geist sprang bei der Dimension des Nichts nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah sie nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist bei der Dimension des Nichts nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich sie nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile der Dimension des Nichts nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist bei der Dimension des Nichts nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich sie nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile der Dimension des Nichts und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann bei der Dimension des Nichts vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich sie als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Dimension des unendlichen Bewusstseins und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile der Dimension des Nichts und pflegte das. Dann sprang mein Geist bei der Dimension des Nichts vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah sie als friedvoll an. Und ich überstieg vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, trat im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilte darin. Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit der Dimension des unendlichen Bewusstseins verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit der Dimension des unendlichen Bewusstseins verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum übersteige ich nicht vollständig die Dimension des Nichts, trete in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweile darin?‘ Aber mein Geist sprang bei der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah sie nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist bei der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich sie nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Dimension des Nichts nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist bei der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich sie nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Dimension des Nichts und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann bei der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich sie als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Dimension des Nichts und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und pflegte das. Dann sprang mein Geist bei der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah sie als friedvoll an. Und ich überstieg vollständig die Dimension des Nichts, trat in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilte darin. Während ich in dieser Meditation verweilte, kamen Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes auf, die mit der Dimension des Nichts verbunden waren, und das war für mich eine Beschwerde. Wie wenn ein glücklicher Mensch Schmerz erfahren würde: Das wäre für ihn eine Beschwerde. Ebenso war, wenn Wahrnehmungen und ein Gebrauch des Geistes aufkamen, die mit der Dimension des Nichts verbunden waren, das für mich eine Beschwerde.

Da dachte ich: ‚Warum übersteige ich nicht vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, trete in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweile darin?‘ Aber mein Geist sprang beim Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl nicht vorwärts, wurde nicht zuversichtlich, setzte sich nicht und wurde nicht entschlossen. Ich sah es nicht als friedvoll an. Da dachte ich: ‚Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass mein Geist beim Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl nicht vorwärts springt, nicht zuversichtlich wird, sich nicht setzt und nicht entschlossen wird? Warum sehe ich es nicht als friedvoll an?‘ Da dachte ich: ‚Ich habe die Nachteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, nicht gesehen, daher habe ich das nicht gemehrt. Ich habe die Vorteile des Aufhörens von Wahrnehmung und Gefühl nicht verwirklicht, daher habe ich das nicht gepflegt. Darum springt mein Geist beim Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen. Darum sehe ich es nicht als friedvoll an.‘ Da dachte ich: ‚Angenommen, ich sähe die Nachteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und mehrte das. Angenommen, ich sähe die Vorteile des Aufhörens von Wahrnehmung und Gefühl und pflegte das. Es ist möglich, dass mein Geist dann beim Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl vorwärts springt, zuversichtlich wird, sich setzt und entschlossen wird. Und dass ich es als friedvoll ansehe.‘ Und nach einiger Zeit sah ich die Nachteile der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und mehrte das. Ich verwirklichte die Vorteile des Aufhörens von Wahrnehmung und Gefühl und pflegte das. Dann sprang mein Geist beim Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl vorwärts, wurde zuversichtlich, setzte sich und wurde entschlossen. Ich sah es als friedvoll an. Und ich überstieg vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, trat in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilte darin. Und als ich mit Weisheit gesehen hatte, lösten sich meine Befleckungen auf.

Solange ich nicht in diese neun fortschreitenden erhabenen Meditationszustände in auf- und absteigender Folge ein- und wieder herausgetreten war, so lange habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen nicht mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Als ich aber in diese neun fortschreitenden erhabenen Meditationszustände in auf- und absteigender Folge ein- und wieder herausgetreten war, da habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Erkennen und Sehen erschienen mir: ‚Meine Freiheit ist unerschütterlich. Das ist meine letzte Wiedergeburt. Künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).