SNP3.11
Über Nālaka
Nālakasutta
Es sah der Seher Asita in seiner Meditation des Tages die hell gekleideten Götter der Schar der Dreißig und ihren Herrn Sakka, die voll Freude feierten und in überschwänglicher Begeisterung Bänder schwenkten.
Als er die Götter voll Freude sah, freudig bewegt, erwies er ihnen Ehrerbietung und sagte Folgendes dort: „Warum ist die Gemeinschaft der Götter in so hervorragender Laune? Warum nimmt sie Bänder und wirbelt sie herum?
Selbst als die Götter im Krieg mit den Titanen siegreich waren, die Titanen geschlagen, gab es keine solche Aufregung. Welches Wunder haben die Himmlischen gesehen, dass sie sich so freuen?
Sie rufen und singen und musizieren, sie klatschen in die Hände und tanzen. Ich frage euch, die ihr auf dem Gipfel des Berges Meru wohnt, zerstreut rasch meinen Zweifel, Kameraden!“
„Das Wesen, das zum Erwachen entschlossen ist, ein unvergleichliches Juwel, wurde in der Menschenwelt geboren, in Lumbinī, einem Dorf im Sakyerland, um des Nutzens und Glücks willen. Darum sind wir so glücklich, in so hervorragender Laune.
Er ist der Höchste unter allen Wesen, die vorderste Person, Anführer der Menschen, Höchster unter allen Geschöpfen. Im Wald der Seher wird er das Rad vorwärts rollen, wird brüllen wie der mächtige Löwe, der König der Tiere.“
Als er das hörte, stieg er rasch herab und begab sich auf der Stelle zum Heim Suddhodanas. Als er dort saß, sagte er dies zu den Sakyern: „Wo ist der Junge? Auch ich wünsche ihn zu sehen!“
Da zeigten die Sakyer dem mit dem Namen Asita ihren Sohn – der Junge leuchtete wie brennendes Gold, das in der Esse gut gehämmert war, in schillernder Herrlichkeit, von unerreichter Schönheit.
Der Junge strahlte wie eine Flammenkrone, rein wie der Mond, der Herr der Sterne, wenn er den Himmel durchquert, lodernd wie die Sonne nach der Regenzeit am wolkenlosen Himmel; Als er ihn sah, war er voller Freude und überglücklich.
Die Himmlischen hielten einen Sonnenschirm am Himmel mit vielen Speichen und tausend Ringen, und Fächer mit goldenen Griffen winkten – doch niemand konnte sehen, wer Fächer und Sonnenschirm hielt.
Als der Filzhaar-Seher mit Namen „Dunkler Glanz“ den Jungen gesehen hatte wie ein Goldbarren auf cremefarbenem Tuch, mit weißem Sonnenschirm über dem Kopf, nahm er ihn auf, freudig bewegt und glücklich.
Als er den Bullen der Sakyer genommen hatte, erhob der Sucher, Meister der Kennzeichen und Hymnen, seine Stimme mit zuversichtlichem Herzen: „Er ist unübertrefflich, der Höchste unter den Menschen!“
Doch dann dachte er daran, dass er diese Welt verlassen würde, und seine Stimmung sank und Tränen flossen. Als sie den weinenden Seher sahen, sagten die Sakyer: „Sicher wird dem Jungen keine Gefahr drohen?“
Als er die niedergeschlagenen Sakyer sah, sagte der Seher: „Ich sehe kein Unheil voraus, das dem Jungen widerfährt, und es wird ihm keine Gefahr drohen, nicht im Geringsten; seid unbesorgt.
Dieser Junge wird das höchste Erwachen erlangen. Als einer mit vollkommen geläutertem Sehen, voller Anteilnahme für das Wohl der Vielen, wird er das Rad der Lehre vorwärts rollen; sein geistlicher Pfad wird umfassend werden.
Aber ich habe hier nicht mehr lange zu leben, ich werde sterben, bevor es soweit ist. Ich werde nie die Lehre dessen hören, der die beispiellose Last trug. Darum bin ich so aufgebracht und verstört – es ist ein Verhängnis für mich!“
Nachdem er den Sakyern Glück in Fülle gebracht hatte, verließ der geistliche Sucher den königlichen Hof. Er hatte einen Neffen, und aus Anteilnahme ermunterte er ihn zu der Lehre dessen, der die beispiellose Last trug:
„Wenn du die Stimme eines anderen ‚Buddha‘ sagen hörst – einer, der das Erwachen erlangt hat und die vorderste Lehre enthüllt –, dann geh und frag ihn nach seinem Durchbruch; führe das geistliche Leben unter diesem Gesegneten.“
Nun hatte dieser Nālaka einen Vorrat an gutem Verdienst. Als er daher angeleitet wurde von dem, der so freundliche Absicht hat, dessen Sehen vollkommen geläutert ist, harrte er in Erwartung des Siegers und bewachte seine Sinne.
Als er sagen hörte, dass der Sieger das vortreffliche Rad vorwärts rollte, ging er zu ihm, und als er den Leiter der Seher sah, gewann er Zuversicht. Die Zeit für Asitas Anleitung war gekommen: So fragte er den vortrefflichen Abgeklärten nach der höchsten Abgeklärtheit.
Die einleitenden Strophen sind zu Ende.
„Jetzt weiß ich, dass Asitas Worte sich als wahr erwiesen haben. Das frage ich dich, Gotama, der über alle Dinge hinausgegangen ist:
Für einen, der ins hauslose Leben gezogen ist, der sein Essen beim Almosengang sucht: Bitte sprich zu mir, du Abgeklärter, wenn du gefragt wirst, von dem, was für ihn Abgeklärtheit ist, der höchste Zustand.“
„Ich werde dich in der Abgeklärtheit schulen“, sagte der Buddha, „die so schwierig und schwer zu erlangen ist. Komm, ich spreche zu dir darüber. Fass dir ein Herz und bleibe fest!
Behalte die gleiche Haltung bei, ob du im Dorf geschmäht oder gepriesen wirst. Hüte dich vor Gedanken aus gehässigem Geist, wandere friedvoll, nicht hektisch.
Viele verschiedene Dinge kommen auf wie Flammenzungen in einem Wald. Frauen versuchen, einen Abgeklärten zu verführen – lass nicht zu, dass sie dich verführen!
Halte dich von Geschlechtsverkehr fern, nachdem du hohe und niedere Sinnenfreuden hinter dir gelassen hast, sei nicht feindselig oder anhänglich gegenüber lebenden Geschöpfen, kräftig oder zart.
‚Wie ich bin, so sind sie; wie sie sind, so bin ich‘ – behandle andere wie dich selbst und töte weder, noch stifte zum Töten an.
Indem er Begehren und Gier nach dem, woran gewöhnliche Menschen hängen, hinter sich lässt, würde jemand, dessen Auge klar ist, sich an die Übung machen und diesen Abgrund überqueren.
Mit leerem Magen, mäßig beim Essen, genügsam, nicht gierig, wahrhaft frei von Hunger in Bezug auf alle Wünsche, so ist er wunschlos, verloschen.
Nachdem er um Almosen umhergezogen ist, begäbe er sich in den Wald; der Abgeklärte näherte sich dem Fuß eines Baumes und nähme dort seinen Sitz.
Dieser Bedächtige, der begierig nach Vertiefung ist, fände im Wald Vergnügen. Er übte Vertiefung am Fuß eines Baumes und füllte sich mit Ekstase an.
Wenn dann die Nach endete, begäbe er sich ins Dorf. Er genösse nicht, wenn er gerufen würde, noch wenn ihm Gaben aus dem Dorf gebracht würden.
Ein Abgeklärter, der zum Dorf gekommen ist, würde ohne Hast zwischen Familien umhergehen. Er würde schweigend auf Speise warten und auch keine Andeutungen machen.
‚Ich habe etwas bekommen, das ist gut. Ich habe nichts bekommen, das ist in Ordnung.‘ In beiden Fällen unberührt, so kehrt er zu seinem Baum zurück.
Mit der Schale in der Hand wandernd, nicht stumm, doch stumm erscheinend, so würde er auch eine winzige Gabe nicht gering schätzen noch auf den Spender herabschauen.
Denn die Übung hat viele Aspekte, wie von dem Asketen erklärt. Er geht nicht zweimal zum andern Ufer, noch fällt er zurück, nachdem er einmal hinging.
Wenn ein Mönch sich um nichts schlingt und den Strom des Verlangens abgeschnitten und all die verschiedenen Pflichten aufgegeben hat, ist kein Fieber in ihm zu finden.
Ich werde dich in der Abgeklärtheit schulen. Übe, als würdest du an einer Messerschneide lecken. Zügele dich im Hinblick auf deinen Bauch mit gegen den Gaumen gepresster Zunge.
Sei nicht schwerfällig im Geist, denke nicht zu viel. Sei frei von Fäulnis und ungebunden, weihe dich dem geistlichen Leben.
Schule dich auf einem einsamen Sitz, sitze nahe bei Asketen; Einsamkeit ist Abgeklärtheit, so heißt es. Wenn du Einsamkeit genießt, erleuchtest du die zehn Himmelsrichtungen.
Wenn er die Worte der Bedächtigen gehört hat, der Meditierenden, die sinnliches Verlangen aufgegeben haben, würde jemand, der mir nachfolgt, Gewissen und Vertrauen umso mehr entwickeln.
Verstehe dies nach der Art, wie Ströme in Klüften und Spalten fließen: Die kleinen Bäche fließen rauschend, doch still fließen die großen Ströme.
Was leer ist, rauscht; was voll ist, ist im Frieden. Der Tor ist wie ein halb gefüllter Krug, der Kluge wie ein bis an den Rand gefüllter See.
Wenn der Asket viel spricht, ist es zielführend und bedeutsam: Wissend lehrt er den Dhamma, wissend spricht er viel.
Doch wer sich wissend selbst beherrscht, wer wissend wenig spricht, dieser Abgeklärte ist der Abgeklärtheit würdig, dieser Abgeklärte hat Abgeklärtheit erlangt.“
The seer Asita in his daily meditation saw the bright-clad gods of the host of Thirty and their lord Sakka joyfully celebrating, waving streamers in exuberant exaltation.
Seeing the gods rejoicing, elated, he paid respects and said this there: “Why is the community of gods <j>in such excellent spirits? Why take up streamers and whirl them about?
Even in the war with the titans, when gods were victorious and titans defeated, there was no such excitement. What marvel have the celestials seen <j>that they so rejoice?
Shouting and singing and playing music, they clap their hands and dance. I ask you, dwellers on Mount Meru’s peak, quickly dispel my doubt, good fellows!”
“The being intent on awakening, a peerless gem, has been born in the human realm <j>for the sake of welfare and happiness, in Lumbinī, a village in the Sakyan land. That’s why we’re so happy, in such excellent spirits.
He is supreme among all beings, the peak individual, captain of men, supreme among all creatures. He will roll forth the wheel in the grove of the seers, roaring like a mighty lion, lord of beasts.”
Hearing this, he swiftly descended and right away approached Suddhodana’s home. Seated there he said this to the Sakyans, “Where is the boy? I too wish to see him!”
Then the Sakyans showed their son <j>to the one named Asita— the boy shone like burning gold well-wrought in the forge; dazzling with glory, of peerless beauty.
The boy beamed like crested flame, pure as the moon, lord of stars traversing the sky, blazing like the sun free of stormclouds after the rains; seeing him, he was joyful, brimming with happiness.
The celestials held up a parasol in the sky, many-ribbed and thousand-circled; and golden-handled chowries waved— but none could see who held <j>the chowries or the parasols.
When the dreadlocked seer called “Dark Splendor” had seen the boy like a gold ingot on a cream rug with a white parasol held over his head, he received him, elated and happy.
Having received the Sakyan bull, the seeker, master of marks and hymns, lifted up his voice with confident heart: “He is supreme, the best of men!”
But then, remembering he would depart this world, his spirits fell and his tears flowed. Seeing the weeping seer, the Sakyans said, “Surely there will be no threat to the boy?”
Seeing the crestfallen Sakyans, the seer said, “I do not forsee harm befall the boy, and there will be no threat to him, not in the least; set your minds at ease.
This boy shall reach the highest awakening. As one of perfectly purified vision, <j>compassionate for the welfare of the many, he shall roll forth the wheel of the teaching; his spiritual path will become widespread.
But I have not long left in this life, I shall die before then. I will never hear the teaching of the one <j>who bore the unequaled burden. That’s why I’m so upset and distraught—<j>it’s a disaster for me!”
Having brought abundant happiness to the Sakyans, the spiritual seeker left the royal compound. He had a nephew; and out of sympathy he encouraged him in the teaching <j>of the one who bore the unequaled burden.
“When you hear the voice of another saying <j>‘Buddha’— one who has attained awakening <j>and who reveals the foremost teaching— go there and ask about his breakthrough; lead the spiritual life under that Blessed One.”
Now, that Nālaka had a store of accumulated merit; so when instructed by one of such kindly intent, with perfectly purified vision of the future, he waited anticipating the Victor, <j>guarding his senses.
When he heard of the Victor rolling forth <j>the excellent wheel he went to him, and seeing the boss seer, he became confident. The time of Asita’s instruction had arrived; so he asked the excellent sage <j>about the highest sagacity.
The introductory verses are finished.
“I now know that Asita’s words have turned out to be true. I ask you this, Gotama, who has gone beyond all things:
For one who has entered the homeless life, seeking food on alms round, when questioned, O sage, please tell me of sagacity, the ultimate state.”
“I shall school you in sagacity,” said the Buddha, “so difficult and challenging. Come, I shall tell you all about it. Brace yourself; stay strong!
In the village, keep the same attitude no matter if reviled or praised. Guard against ill-tempered thoughts; wander peaceful and humble.
Many different things come up, like tongues of fire in a forest. Women try to seduce a sage— let them not seduce you!
Refraining from sex, having left behind sensual pleasures high and low, don’t be hostile or attached to living creatures firm or frail.
‘As am I, so are they; as are they, so am I’— Treating others like oneself, neither kill nor incite to kill.
Leaving behind desire and greed for what ordinary people are attached to, one whose eye is clear would set out to practice, they’d cross over this abyss.
With empty stomach, taking limited food, few in wishes, not greedy; truly hungerless regarding all desires, desireless, one is quenched.
Having wandered for alms, they’d take themselves into the forest; and nearing the foot of a tree, the sage would take their seat.
That attentive one intent on absorption, would delight within the forest. They’d practice absorption at the foot of a tree, filling themselves with bliss.
Then, at the end of the night, they’d take themselves into a village. They’d not welcome being called, nor offerings brought from the village.
A sage who has come to a village would not walk hastily among the families. They’d not discuss their search for food, nor would they speak suggestively.
‘I got something, that’s good. I got nothing, that’s fine.’ Unaffected in both cases, they return right to the tree.
Wandering with bowl in hand, not dumb, but thought to be dumb, they wouldn’t scorn a tiny gift, nor look down upon the giver.
For the practice has many aspects, as explained by the Ascetic. They do not go to the far shore twice, nor having gone once do they fall away.
When a mendicant has no creeping, and has cut the stream of craving, and given up all the various duties, no fever is found in them.
I shall school you in sagacity. Practice as if you were licking a razor’s edge. With tongue pressed against the roof of your mouth, be restrained regarding your stomach.
Don’t be sluggish in mind, nor think overly much. Be free of putrefaction and unattached, committed to the spiritual life.
Train in a lonely seat, attending closely to ascetics; solitude is sagacity, they say. If you welcome solitude, you’ll light up the ten directions.
Having heard the words of the attentive, the meditators who’ve given up sensual desires, a follower of mine would develop conscience and faith all the more.
Understand this by the way streams move in clefts and crevices: the little creeks flow on resounding, while silent flow the great rivers.
What is lacking, resounds; what is full is at peace. The fool is like a half-full pot; the wise like a brimfull lake.
When the Ascetic speaks much it is relevant and meaningful: knowing, he teaches the Dhamma; knowing, he speaks much.
But one who, knowing, is self-controlled, knowing, does not speak much; that sage is worthy of sagacity, that sage has achieved sagacity.”
Ānandajāte tidasagaṇe patīte, Sakkañca indaṁ sucivasane ca deve; Dussaṁ gahetvā atiriva thomayante, Asito isi addasa divāvihāre.
Disvāna deve muditamane udagge, Cittiṁ karitvāna idamavoca tattha; “Kiṁ devasaṅgho atiriva kalyarūpo, Dussaṁ gahetvā ramayatha kiṁ paṭicca.
Yadāpi āsī asurehi saṅgamo, Jayo surānaṁ asurā parājitā; Tadāpi netādiso lomahaṁsano, Kimabbhutaṁ daṭṭhu marū pamoditā.
Seḷenti gāyanti ca vādayanti ca, Bhujāni phoṭenti ca naccayanti ca; Pucchāmi vohaṁ merumuddhavāsine, Dhunātha me saṁsayaṁ khippa mārisā”.
“So bodhisatto ratanavaro atulyo, Manussaloke hitasukhatthāya jāto; Sakyāna gāme janapade lumbineyye, Tenamha tuṭṭhā atiriva kalyarūpā.
So sabbasattuttamo aggapuggalo, Narāsabho sabbapajānamuttamo; Vattessati cakkamisivhaye vane, Nadaṁva sīho balavā migābhibhū”.
Taṁ saddaṁ sutvā turitamavasarī so, Suddhodanassa tada bhavanaṁ upāvisi; Nisajja tattha idamavocāsi sakye, “Kuhiṁ kumāro ahamapi daṭṭhukāmo”.
Tato kumāraṁ jalitamiva suvaṇṇaṁ, Ukkāmukheva sukusalasampahaṭṭhaṁ; Daddallamānaṁ siriyā anomavaṇṇaṁ, Dassesu puttaṁ asitavhayassa sakyā.
Disvā kumāraṁ sikhimiva pajjalantaṁ, Tārāsabhaṁva nabhasigamaṁ visuddhaṁ; Suriyaṁ tapantaṁ saradarivabbhamuttaṁ, Ānandajāto vipulamalattha pītiṁ.
Anekasākhañca sahassamaṇḍalaṁ, Chattaṁ marū dhārayumantalikkhe; Suvaṇṇadaṇḍā vītipatanti cāmarā, Na dissare cāmarachattagāhakā.
Disvā jaṭī kaṇhasirivhayo isi, Suvaṇṇanikkhaṁ viya paṇḍukambale; Setañca chattaṁ dhariyanta muddhani, Udaggacitto sumano paṭiggahe.
Paṭiggahetvā pana sakyapuṅgavaṁ, Jigīsako lakkhaṇamantapāragū; Pasannacitto giramabbhudīrayi, “Anuttarāyaṁ dvipadānamuttamo”.
Athattano gamanamanussaranto, Akalyarūpo gaḷayati assukāni; Disvāna sakyā isimavocuṁ rudantaṁ, “No ce kumāre bhavissati antarāyo”.
Disvāna sakye isimavoca akalye, “Nāhaṁ kumāre ahitamanussarāmi; Na cāpimassa bhavissati antarāyo, Na orakāyaṁ adhimānasā bhavātha.
Sambodhiyaggaṁ phusissatāyaṁ kumāro, So dhammacakkaṁ paramavisuddhadassī; Vattessatāyaṁ bahujanahitānukampī, Vitthārikassa bhavissati brahmacariyaṁ.
Mamañca āyu na ciramidhāvaseso, Athantarā me bhavissati kālakiriyā; Sohaṁ na sossaṁ asamadhurassa dhammaṁ, Tenamhi aṭṭo byasanaṅgato aghāvī”.
So sākiyānaṁ vipulaṁ janetvā pītiṁ, Antepuramhā niggamā brahmacārī; So bhāgineyyaṁ sayaṁ anukampamāno, Samādapesi asamadhurassa dhamme.
“Buddhoti ghosaṁ yada parato suṇāsi, Sambodhipatto vivarati dhammamaggaṁ; Gantvāna tattha samayaṁ paripucchamāno, Carassu tasmiṁ bhagavati brahmacariyaṁ”.
Tenānusiṭṭho hitamanena tādinā, Anāgate paramavisuddhadassinā; So nālako upacitapuññasañcayo, Jinaṁ patikkhaṁ parivasi rakkhitindriyo.
Sutvāna ghosaṁ jinavaracakkavattane, Gantvāna disvā isinisabhaṁ pasanno; Moneyyaseṭṭhaṁ munipavaraṁ apucchi, Samāgate asitāvhayassa sāsaneti.
Vatthugāthā niṭṭhitā.
“Aññātametaṁ vacanaṁ, Asitassa yathātathaṁ; Taṁ taṁ gotama pucchāmi, Sabbadhammāna pāraguṁ.
Anagāriyupetassa, Bhikkhācariyaṁ jigīsato; Muni pabrūhi me puṭṭho, Moneyyaṁ uttamaṁ padaṁ”.
“Moneyyaṁ te upaññissaṁ, (iti bhagavā) Dukkaraṁ durabhisambhavaṁ; Handa te naṁ pavakkhāmi, Santhambhassu daḷho bhava.
Samānabhāgaṁ kubbetha, Gāme akkuṭṭhavanditaṁ; Manopadosaṁ rakkheyya, Santo anuṇṇato care.
Uccāvacā niccharanti, Dāye aggisikhūpamā; Nāriyo muniṁ palobhenti, Tā su taṁ mā palobhayuṁ.
Virato methunā dhammā, Hitvā kāme paropare; Aviruddho asāratto, Pāṇesu tasathāvare.
Yathā ahaṁ tathā ete, Yathā ete tathā ahaṁ; Attānaṁ upamaṁ katvā, Na haneyya na ghātaye.
Hitvā icchañca lobhañca, Yattha satto puthujjano; Cakkhumā paṭipajjeyya, Tareyya narakaṁ imaṁ.
Ūnūdaro mitāhāro, Appicchassa alolupo; Sadā icchāya nicchāto, Aniccho hoti nibbuto.
Sa piṇḍacāraṁ caritvā, Vanantamabhihāraye; Upaṭṭhito rukkhamūlasmiṁ, Āsanūpagato muni.
Sa jhānapasuto dhīro, Vanante ramito siyā; Jhāyetha rukkhamūlasmiṁ, Attānamabhitosayaṁ.
Tato ratyā vivasāne, Gāmantamabhihāraye; Avhānaṁ nābhinandeyya, Abhihārañca gāmato.
Na munī gāmamāgamma, Kulesu sahasā care; Ghāsesanaṁ chinnakatho, Na vācaṁ payutaṁ bhaṇe.
Alatthaṁ yadidaṁ sādhu, Nālatthaṁ kusalaṁ iti; Ubhayeneva so tādī, Rukkhaṁvupanivattati.
Sa pattapāṇi vicaranto, Amūgo mūgasammato; Appaṁ dānaṁ na hīḷeyya, Dātāraṁ nāvajāniyā.
Uccāvacā hi paṭipadā, Samaṇena pakāsitā; Na pāraṁ diguṇaṁ yanti, Nayidaṁ ekaguṇaṁ mutaṁ.
Yassa ca visatā natthi, Chinnasotassa bhikkhuno; Kiccākiccappahīnassa, Pariḷāho na vijjati.
Moneyyaṁ te upaññissaṁ, Khuradhārūpamo bhave; Jivhāya tālumāhacca, Udare saññato siyā.
Alīnacitto ca siyā, Na cāpi bahu cintaye; Nirāmagandho asito, Brahmacariyaparāyaṇo.
Ekāsanassa sikkhetha, Samaṇūpāsanassa ca; Ekattaṁ monamakkhātaṁ, Eko ce abhiramissasi; Atha bhāhisi dasadisā.
Sutvā dhīrānaṁ nighosaṁ, Jhāyīnaṁ kāmacāginaṁ; Tato hiriñca saddhañca, Bhiyyo kubbetha māmako.
Taṁ nadīhi vijānātha, Sobbhesu padaresu ca; Saṇantā yanti kusobbhā, Tuṇhī yanti mahodadhī.
Yadūnakaṁ taṁ saṇati, Yaṁ pūraṁ santameva taṁ; Aḍḍhakumbhūpamo bālo, Rahado pūrova paṇḍito.
Yaṁ samaṇo bahuṁ bhāsati, Upetaṁ atthasañhitaṁ; Jānaṁ so dhammaṁ deseti, Jānaṁ so bahu bhāsati.
Yo ca jānaṁ saṁyatatto, Jānaṁ na bahu bhāsati; Sa munī monamarahati, Sa munī monamajjhagā”ti.