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THAG5.2

Das Fünferbuch

Pañcakanipāta

1. Das erste Kapitel

Subhūta

Wenn jemand, der etwas Bestimmtes erreichen will, sich einsetzt, wo er es nicht soll, und nicht erreicht, wofür er gearbeitet hat, so sagt er: „Das ist ein Zeichen für mein Pech.“

Wenn ein Unglück beseitigt und besiegt ist, wäre es wie Verlieren beim Würfeln, es teilweise aufzugeben, aber um es ganz aufzugeben, müsste man blind sein, nicht sehen, was eben und was uneben ist.

Du sollst nur sagen, was du auch tun willst; du solltest nicht sagen, was du nicht tun willst. Die Klugen werden einen erkennen, der redet, ohne zu tun.

Wie eine herrliche Blume, die farbenfroh ist, aber nicht duftet, so bleibt wohl gesprochene Rede ohne Frucht für einen, der nicht danach handelt.

Wie eine herrliche Blume, die farbenfroh ist und auch duftet, so ist wohl gesprochene Rede fruchtbar für einen, der danach handelt.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).