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THAG7.4

Das Siebenerbuch

Sattakanipāta

1. Das erste Kapitel

Sopāka (2)

Ich sah den Unübertrefflichen im Schatten des Pfahlbau-Langhauses achtsam auf- und abgehen, da ging ich zu ihm und verbeugte mich vor dem unübertrefflichen Menschen.

Indem ich meine Robe über einer Schulter ordnete und meine Hände zusammenlegte, ging ich neben dem Unbefleckten her, dem unübertrefflichen unter allen Wesen.

Der Weise, in Fragen bewandert, befragte mich. Tapfer und furchtlos antwortete ich dem Lehrer.

Als alle seine Fragen beantwortet waren, beglückwünschte mich der Klargewordene. Er blickte über den Saṅgha der Mönche und Nonnen und sagte Folgendes:

„Es ist ein Gewinn für die Menschen von Aṅga und Magadha, dass dieser Mensch ihre Robe und ihr Almosen genießt, ihre Hilfsmittel und Unterkünfte, ihren Respekt und ihre Dienste – es ist ein Gewinn für sie!“, erklärte er.

„Sopāka, von diesem Tag an darfst du kommen und mich besuchen. Und, Sopāka, das soll deine Ordination sein.“

Mit sieben Jahren erhielt ich die Ordination. Ich trage meinen letzten Körper; ach, die klare Richtigkeit der Lehre!

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).