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THAG8.2

Das Achterbuch

Aṭṭhakanipāta

1. Das erste Kapitel

Sirimitta

Frei von Zorn und Verbitterung, frei von Betrug, ohne Verleumdung – so ist ein solcher Mönch nach dem Tod nicht bekümmert.

Frei von Zorn und Verbitterung, frei von Betrug, ohne Verleumdung – so ist ein Mönch, bei dem die Tore der Sinne stets bewacht sind, nach dem Tod nicht bekümmert.

Frei von Zorn und Verbitterung, frei von Betrug, ohne Verleumdung – so ist ein Mönch mit guter Tugend nach dem Tod nicht bekümmert.

Frei von Zorn und Verbitterung, frei von Betrug, ohne Verleumdung – so ist ein Mönch mit guten Freunden nach dem Tod nicht bekümmert.

Frei von Zorn und Verbitterung, frei von Betrug, ohne Verleumdung – so ist ein Mönch mit guter Weisheit nach dem Tod nicht bekümmert.

Wer Vertrauen zum Klargewordenen hat, das standhaft und fest gegründet ist, wessen Tugend gut ist, von den Edlen gepriesen und geliebt,

wer Zuversicht zum Saṅgha und fehlerfreie Ansicht hat – von solchen heißt es, sie gedeihen und ihr Leben ist nicht umsonst.

Daher soll ein verständiger Mensch sich dem Vertrauen, der Tugend, der Zuversicht und dem Sehen der Wahrheit weihen und sich an die Anleitung der Buddhas erinnern.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).