THIG15.1
Das Vierzigerbuch
Cattālīsanipāta
Isidāsī
In der Stadt mit einem Blumennamen, Pāṭaliputta, der Crème der Welt, da waren zwei Nonnen aus dem Stamm der Sakyer, beides Damen von hoher Art.
Eine hieß Isidāsī, die andere Bodhī; beide besaßen vollkommene Tugend, liebten Meditation und Sprechgesang, waren gelehrt und hatten die Flecken ausgetilgt.
Sie zogen um Almosen umher und nahmen ihr Mahl ein. Als sie ihre Schalen gewaschen hatten, saßen sie froh an einem einsamen Platz und begannen ein Gespräch.
„Du bist so reizend, meine Dame Isidāsī, deine Jugend ist noch nicht vorbei. Welches Missgeschick hast du gesehen, dass du dein Leben der Entsagung geweiht hast?“
Da sie so im Vertrauen gedrängt wurde, sprach Isidāsī, die geschickte Dhammalehrerin, die folgenden Worte: „Bodhī, höre, wie ich fortzog.
In der erlesenen Stadt Ujjenī war mein Vater ein Geldverleiher, ein guter und tugendhafter Mann. Ich war seine einzige Tochter, lieb und teuer und geschätzt.
Dann kamen Brautwerber um meinetwillen von der ersten Familie von Sāketa. Sie waren von einem Geldverleiher mit reichem Vermögen geschickt, und mein Vater gab mich ihm als Schwiegertochter.
Am Morgen und am Abend beugte ich meinen Kopf zu den Füßen meines Schwiegervaters und meiner Schwiegermutter, geradeso wie es mir gesagt worden war.
Und wenn ich die Schwestern meines Mannes sah, seine Brüder oder seine Diener oder gar ihn, mein Ein und Alles, gab ich ihnen ängstlich einen Sitz.
Was sie auch wünschten – Speise und Trank, Leckereien oder was sonst der Schrank enthielt –, ich brachte es und bot es ihnen an und achtete darauf, dass jeder das Passende bekam.
In der Frühe stand ich auf, begab mich zum Haupthaus, wusch Hände und Füße und ging mit zusammengelegten Händen zu meinem Mann.
Ich nahm Kamm, Schmuck, Lidschatten und Spiegel und machte selbst meinen Mann zurecht, als sei ich seine Schönheitspflegerin.
Ich kochte selbst den Reis, ich wusch selbst die Töpfe. Ich sorgte für meinen Mann wie eine Mutter für ihr einziges Kind.
So zeigte ich ihm meine Hingabe, eine treue, tugendhafte, bescheidene Dienerin, die früh aufstand und unermüdlich arbeitete: Und dennoch tat mein Mann mir Unrecht.
Er sagte zu seinen Eltern: ‚Ich will Abschied nehmen und gehen, ich kann es nicht ertragen, mit Isidāsī zu leben und im gleichen Haus zu sein.‘
‚Sohn, sprich nicht so! Isidāsī ist klug und fähig, sie steht früh auf und arbeitet unermüdlich. Sohn, warum gefällt sie dir nicht?‘
‚Sie hat nichts getan, was mich verletzt hätte; ich kann es einfach nicht ertragen, mit ihr zu leben. Für mich ist sie einfach entsetzlich. Ich habe genug, ich will Abschied nehmen und gehen.‘
Als sie seine Worte hörten, fragten mich mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter: ‚Was hast du falsch gemacht? Sprich frei heraus, wie es dazu kam.‘
‚Ich habe nichts falsch gemacht, ich habe ihn nicht verletzt oder irgendetwas Schlechtes gesagt. Was kann ich da tun, wenn mein Mann mich so abscheulich findet?‘
Sie brachten mich zurück zum Haus meines Vaters, verstört, von Leiden überwältigt: ‚Indem wir für unseren Sohn sorgten, haben wir sie verloren, die schöne Glücksbringerin!‘
Als Nächstes gab mich mein Vater zum Haushalt einer zweiten Mannes aus reicher Familie. Dafür erhielt er die Hälfte des Brautpreises von dem, was der Geldverleiher gezahlt hatte.
Auch in seinem Haus lebte ich nur einen Monat, bis auch er mich loswerden wollte, obwohl ich ihm wie eine Sklavin diente, tugendhaft war und nichts Falsches tat.
Dann sprach mein Vater mit einem Almosenbettler, der andere zähmte und sich selbst: ‚Sei mein Schwiegersohn, lege Tonsurstoff und Topf ab.‘
Er blieb einen halben Monat und sagte dann zu meinem Vater: ‚Gib mir meinen Tonsurstoff zurück, meinen Topf und meinen Becher – ich will wieder wandern und betteln.‘
Darauf sagten Vater und Mutter und mein ganzer Verwandtenkreis: ‚Was wurde hier nicht für dich getan? Sag uns rasch, was wir für dich tun können!‘
Als sie so zu ihm sprachen, sagte er: ‚Wenn ich allein zurechtkomme, ist das genug. Ich kann es nicht ertragen, mit Isidāsī zu leben und im gleichen Haus zu sein.‘
Er wurde entlassen und ging fort. Doch ich saß allein da und dachte nach: ‚Ich will Abschied nehmen und gehen, entweder um zu sterben oder um fortzuziehen.‘
Doch da kam die Dame Jinadattā, gelehrt und tugendhaft, die das Ordensrecht im Gedächtnis hatte, beim Almosengang zum Haus meines Vaters.
Als ich sie sah, erhob ich mich von meinem Sitz und richtete ihn für sie her. Als sie Platz genommen hatte, verehrte ich ihre Füße und bot ihr ein Mahl an,
sättigte sie mit Speise und Trank, mit Leckereien oder was sonst der Schrank enthielt. Dann sagte ich: ‚Meine Dame, ich wünsche fortzuziehen!‘
Doch mein Vater sagte zu mir: ‚Kind, übe doch den Dhamma hier! Stelle mit Speise und Trank Asketen und Zweimalgeborene zufrieden.‘
Da sagte ich weinend und mit zu ihm erhobenen Händen zu meinem Vater: ‚Ich habe in der Vergangenheit Schlechtes getan. Ich will diese schlechte Tat abtragen.‘
Und mein Vater sagte zu mir: ‚Dass du doch das Erwachen, den höchsten Zustand, erlangen kannst und dass du das Erlöschen findest, das vom Besten der Menschen verwirklicht wurde!‘
Ich verbeugte mich vor Mutter und Vater und dem ganzen Verwandtenkreis. Dann, sieben Tage, nachdem ich fortzog, verwirklichte ich das dreifache Wissen.
Ich kenne meine sieben letzten Leben; ich will dir die Taten berichten, deren Frucht und Ergebnis dieses Leben ist: Richte darauf deinen ganzen Geist.
In der Stadt Erakacca war ich ein Goldschmied mit sehr viel Geld. Trunken vom Stolz der Jugend schlief ich mit der Frau eines anderen.
Als ich von dort verschieden war, brannte ich lange Zeit in der Hölle. Als ich dort herauskam, wurde ich im Schoß einer Äffin empfangen.
Als ich gerade sieben Tage alt war, wurde ich vom Affenhäuptling kastriert. Das war die Frucht jener Tat, dass ich zur Frau eines andern gegangen war.
Als ich von dort verschieden, als ich im Sindhava-Wäldchen gestorben war, wurde ich im Schoß einer lahmen, einäugigen Geiß empfangen.
Zwölf Jahre lang trug ich Kinder auf meinem Rücken, war dabei kastriert, von Würmern befallen und schwanzlos, weil ich zur Frau eines andern gegangen war.
Als ich von dort verschieden war, wurde ich in einer Kuh wiedergeboren, die einem Viehhändler gehörte. Ein rotes Kalb war ich, kastriert,
und zog zwölf Monate lang einen großen Pflug. Einen Karren schulterte ich, blind, schwanzlos, schwach, weil ich zur Frau eines andern gegangen war.
Als ich von dort verschieden war, wurde ich von einer Sklavin auf der Straße geboren, mit weder männlichen noch weiblichen Organen, weil ich zur Frau eines andern gegangen war.
Ich starb im Alter von dreißig Jahren und wurde als Mädchen in der Familie eines Fuhrmanns wiedergeboren. Wir waren arm und mittellos, wurden von Gläubigern sehr bedrängt.
Wegen der hohen Zinslast wurde ich weinend fortgezogen, wurde von einem Karawanenführer mit Gewalt aus dem Familienheim gerissen.
Als ich sechzehn Jahre alt war und sein Sohn sah, dass ich ein Mädchen im heiratsfähigen Alter war, sperrte er mich ein als seine Frau – Giridāsa war sein Name.
Er hatte noch eine andere Frau, tugendhaft, bekannt, von guter Art, ihrem Mann treu ergeben; doch ich erregte ihren Groll.
Als Frucht dieser Tat ließen sie mich im Stich und gingen weg, obwohl ich ihnen wie eine Sklavin diente. Jetzt habe ich auch dem ein Ende gemacht.“
Isidāsī
In Pāṭaliputta, the cream of the world, the city named for a flower, there were two nuns from the Sakyan clan, both of them ladies of quality.
One was named Isidāsī, the second Bodhī. They both were accomplished in ethics, lovers of meditation and chanting, learned, crushing corruptions.
They wandered for alms and had their meal. When they had washed their bowls, they sat happily in a private place and started a conversation.
“You’re so lovely, Mistress Isidāsī, your youth has not yet faded. What problem did you see that made you dedicate your life to renunciation?”
Being pressed like this in private, Isidāsī, skilled in teaching Dhamma, voiced the following words. “Bodhī, hear how I went forth.
In the fine town of Ujjenī, my father was a financier, a good and moral man. I was his only daughter, dear, beloved, and cherished.
Then some suitors came for me from the top family of Sāketa. They were sent by a financier abounding in wealth, to whom my father then gave me as daughter-in-law.
Come morning and come evening, I bowed with my head to the feet of my father and mother-in-law, just as I had been told.
Whenever I saw my husband’s sisters, his brothers, his servants, or even he, my one and only, I nervously gave them a seat.
Whatever they wanted—food and drink, treats, or whatever was in the cupboard— I brought out and offered to them, ensuring each got what was fitting.
Having risen bright and early, I approached the main house, washed my hands and feet, and went to my husband with joined palms.
Taking a comb, adornments, eyeshadow, and a mirror, I myself did the makeup for my husband, as if I were his beautician.
I myself cooked the rice; I myself washed the pots. I looked after my husband like a mother her only child.
Thus I showed my devotion to him, a loyal, virtuous, and humble servant, getting up early, and working tirelessly: yet still my husband did me wrong.
He said to his mother and father: ‘I’ll take my leave and go, I can’t stand to live together with Isidāsī staying in the same house.’
‘Son, don’t speak like this! Isidāsī is astute and competent, she gets up early and works tirelessly, son, why doesn’t she please you?’
‘She hasn’t done anything to hurt me, but I just can’t stand to live with her. As far as I’m concerned, she’s just detestable. I’ve had enough, I’ll take my leave and go.’
When they heard his words, my father-in-law and mother-in-law asked me: ‘What did you do wrong? Boldly tell how it occurred.’
‘I’ve done nothing wrong, I haven’t hurt him, or said anything bad. What can I possibly do, when my husband finds me so hateful?’
They led me back to my father’s home, distraught, overcome with suffering, and said: ‘By caring for our son, we’ve lost her, so lovely and lucky!’
Next my dad gave me to the household of a second wealthy family-man. For this he got half the bride-price of that which the financier paid.
In his house I also lived a month, before he too wanted me gone; though I served him like a slave, virtuous and doing no wrong.
My father then spoke to a beggar for alms, a tamer of others and of himself: ‘Be my son-in-law; set aside your tonsure-cloth and pot.’
He stayed a fortnight before he said to my dad: ‘Give me back my tonsure-cloth, my pot and my mug— I’ll wander begging again.’
So then my mum and my dad and my whole group of relatives said: ‘What has not been done for you here? Quickly, tell us what we can do for you!’
When they spoke to him like this he said, ‘If I can make do for myself, that is enough. I can’t stand to live together with Isidāsī staying in the same house.’
Released, he left. But I sat all alone contemplating: ‘Having taken my leave, I’ll go, either to die or to go forth.’
But then Mistress Jinadattā, learned and virtuous, who had memorized the monastic law, came resorting to my dad’s house for alms.
When I saw her, I got up from my seat and prepared it for her. When she had taken her seat, I honored her feet and offered her a meal,
satiating her with food and drink, treats, or whatever was in the cupboard. Then I said: ‘Ma’am, I wish to go forth!’
But my dad said to me: ‘Child, practice Dhamma right here then! With food and drink satisfy ascetics and the twice-born.’
Then I said to my dad, crying, my joined palms raised to him: ‘I’ve done bad things in the past; I shall wear that bad deed away.’
And my dad said to me: ‘May you attain awakening, the highest state, and may you find the extinguishment that was realized by the best of men!’
I bowed down to my mother and father, and my whole group of relatives; and then, seven days after going forth, I realized the three knowledges.
I know my last seven lives; I shall relate to you the deeds of which this life is the fruit and result: focus your whole mind on that.
In the city of Erakacca I was a goldsmith with lots of money. Drunk on the pride of youth, I had sex with someone else’s wife.
Having passed away from there, I burned in hell for a long time. Rising up from there I was conceived in a monkey’s womb.
When I was only seven days old, I was castrated by the monkey chief. This was the fruit of that deed, because of adultery with another’s wife.
Having passed away from there, passing away in Sindhava grove, I was conceived in the womb of a lame, one-eyed she-goat.
I carried children on my back for twelve years, and all the while I was castrated, worm-eaten, and tail-less, because of adultery with another’s wife.
Having passed away from there, I was reborn in a cow owned by a cattle merchant. A red calf, castrated, for twelve months
I drew a big plow. I shouldered a cart, blind, tail-less, feeble, because of adultery with another’s wife.
Having passed away from there, I was born of a slave in the street, with neither male nor female parts, because of adultery with another’s wife.
I died at thirty years of age, and was reborn as a girl in a carter’s family. We were poor, of little wealth, greatly oppressed by creditors.
Because of the huge interest we owed, I was dragged away screaming, taken by force from the family home by a caravan leader.
When I was sixteen years old, seeing I was a girl of marriageable age, his son confined me as his wife— Giridāsa was his name.
He also had another wife, a virtuous and well-known lady of quality, loyal to her husband; yet I stirred up resentment in her.
As the fruit of that deed, they abandoned me and left, though I served them like a slave. Now I’ve made an end to this as well.”
Isidāsītherīgāthā
Nagaramhi kusumanāme, Pāṭaliputtamhi pathaviyā maṇḍe; Sakyakulakulīnāyo, Dve bhikkhuniyo hi guṇavatiyo.
Isidāsī tattha ekā, Dutiyā bodhīti sīlasampannā ca; Jhānajjhāyanaratāyo, Bahussutāyo dhutakilesāyo.
Tā piṇḍāya caritvā, Bhattatthaṁ kariya dhotapattāyo; Rahitamhi sukhanisinnā, Imā girā abbhudīresuṁ.
“Pāsādikāsi ayye, Isidāsi vayopi te aparihīno; Kiṁ disvāna byālikaṁ, Athāsi nekkhammamanuyuttā”.
Evamanuyuñjiyamānā sā, Rahite dhammadesanākusalā; Isidāsī vacanamabravi, “Suṇa bodhi yathāmhi pabbajitā”.
“Ujjeniyā puravare, Mayhaṁ pitā sīlasaṁvuto seṭṭhi; Tassamhi ekadhītā, Piyā manāpā ca dayitā ca.
Atha me sāketato varakā, Āgacchumuttamakulīnā; Seṭṭhī pahūtaratano, Tassa mamaṁ suṇhamadāsi tāto.
Sassuyā sasurassa ca, Sāyaṁ pātaṁ paṇāmamupagamma; Sirasā karomi pāde, Vandāmi yathāmhi anusiṭṭhā.
Yā mayhaṁ sāmikassa, Bhaginiyo bhātuno parijano vā; Tamekavarakampi disvā, Ubbiggā āsanaṁ demi.
Annena ca pānena ca, Khajjena ca yañca tattha sannihitaṁ; Chādemi upanayāmi ca, Demi ca yaṁ yassa patirūpaṁ.
Kālena upaṭṭhahitvā, Gharaṁ samupagamāmi ummāre; Dhovantī hatthapāde, Pañjalikā sāmikamupemi.
Kocchaṁ pasādaṁ añjaniñca, Ādāsakañca gaṇhitvā; Parikammakārikā viya, Sayameva patiṁ vibhūsemi.
Sayameva odanaṁ sādhayāmi, Sayameva bhājanaṁ dhovantī; Mātāva ekaputtakaṁ, Tathā bhattāraṁ paricarāmi.
Evaṁ maṁ bhattikataṁ, Anurattaṁ kārikaṁ nihatamānaṁ; Uṭṭhāyikaṁ analasaṁ, Sīlavatiṁ dussate bhattā.
So mātarañca pitarañca, Bhaṇati ‘āpucchahaṁ gamissāmi; Isidāsiyā na saha vacchaṁ, Ekāgārehaṁ saha vatthuṁ’.
‘Mā evaṁ putta avaca, Isidāsī paṇḍitā paribyattā; Uṭṭhāyikā analasā, Kiṁ tuyhaṁ na rocate putta’.
‘Na ca me hiṁsati kiñci, Na cahaṁ isidāsiyā saha vacchaṁ; Dessāva me alaṁ me, Apucchāhaṁ gamissāmi’.
Tassa vacanaṁ suṇitvā, Sassu sasuro ca maṁ apucchiṁsu; ‘Kissa tayā aparaddhaṁ, Bhaṇa vissaṭṭhā yathābhūtaṁ’.
‘Napihaṁ aparajjhaṁ kiñci, Napi hiṁsemi na bhaṇāmi dubbacanaṁ; Kiṁ sakkā kātuyye, Yaṁ maṁ viddessate bhattā’.
Te maṁ pitugharaṁ paṭinayiṁsu, Vimanā dukhena adhibhūtā; Puttamanurakkhamānā, ‘Jitāmhase rūpiniṁ lakkhiṁ’.
Atha maṁ adāsi tāto, Aḍḍhassa gharamhi dutiyakulikassa; Tato upaḍḍhasuṅkena, Yena maṁ vindatha seṭṭhi.
Tassapi gharamhi māsaṁ, Avasiṁ atha sopi maṁ paṭiccharayi; Dāsīva upaṭṭhahantiṁ, Adūsikaṁ sīlasampannaṁ.
Bhikkhāya ca vicarantaṁ, Damakaṁ dantaṁ me pitā bhaṇati; ‘Hohisi me jāmātā, Nikkhipa poṭṭhiñca ghaṭikañca’.
Sopi vasitvā pakkhaṁ, Atha tātaṁ bhaṇati ‘dehi me poṭṭhiṁ; Ghaṭikañca mallakañca, Punapi bhikkhaṁ carissāmi’.
Atha naṁ bhaṇatī tāto, Ammā sabbo ca me ñātigaṇavaggo; ‘Kiṁ te na kīrati idha, Bhaṇa khippaṁ taṁ te karihi’ti.
Evaṁ bhaṇito bhaṇati, ‘Yadi me attā sakkoti alaṁ mayhaṁ; Isidāsiyā na saha vacchaṁ, Ekagharehaṁ saha vatthuṁ’.
Vissajjito gato so, Ahampi ekākinī vicintemi; ‘Āpucchitūna gacchaṁ, Marituye vā pabbajissaṁ vā’.
Atha ayyā jinadattā, Āgacchī gocarāya caramānā; Tātakulaṁ vinayadharī, Bahussutā sīlasampannā.
Taṁ disvāna amhākaṁ, Uṭṭhāyāsanaṁ tassā paññāpayiṁ; Nisinnāya ca pāde, Vanditvā bhojanamadāsiṁ.
Annena ca pānena ca, Khajjena ca yañca tattha sannihitaṁ; Santappayitvā avacaṁ, ‘Ayye icchāmi pabbajituṁ’.
Atha maṁ bhaṇatī tāto, ‘Idheva puttaka carāhi tvaṁ dhammaṁ; Annena ca pānena ca, Tappaya samaṇe dvijātī ca’.
Athahaṁ bhaṇāmi tātaṁ, Rodantī añjaliṁ paṇāmetvā; ‘Pāpañhi mayā pakataṁ, Kammaṁ taṁ nijjaressāmi’.
Atha maṁ bhaṇatī tāto, ‘Pāpuṇa bodhiñca aggadhammañca; Nibbānañca labhassu, Yaṁ sacchikarī dvipadaseṭṭho’.
Mātāpitū abhivādayitvā, Sabbañca ñātigaṇavaggaṁ; Sattāhaṁ pabbajitā, Tisso vijjā aphassayiṁ.
Jānāmi attano satta, Jātiyo yassayaṁ phalavipāko; Taṁ tava ācikkhissaṁ, Taṁ ekamanā nisāmehi.
Nagaramhi erakacche, Suvaṇṇakāro ahaṁ pahūtadhano; Yobbanamadena matto, So paradāraṁ asevihaṁ.
Sohaṁ tato cavitvā, Nirayamhi apaccisaṁ ciraṁ; Pakko tato ca uṭṭhahitvā, Makkaṭiyā kucchimokkamiṁ.
Sattāhajātakaṁ maṁ, Mahākapi yūthapo nillacchesi; Tassetaṁ kammaphalaṁ, Yathāpi gantvāna paradāraṁ.
Sohaṁ tato cavitvā, Kālaṁ karitvā sindhavāraññe; Kāṇāya ca khañjāya ca, Eḷakiyā kucchimokkamiṁ.
Dvādasa vassāni ahaṁ, Nillacchito dārake parivahitvā; Kimināvaṭṭo akallo, Yathāpi gantvāna paradāraṁ.
Sohaṁ tato cavitvā, Govāṇijakassa gāviyā jāto; Vaccho lākhātambo, Nillacchito dvādase māse.
Voḍhūna naṅgalamahaṁ, Sakaṭañca dhārayāmi; Andhovaṭṭo akallo, Yathāpi gantvāna paradāraṁ.
Sohaṁ tato cavitvā, Vīthiyā dāsiyā ghare jāto; Neva mahilā na puriso, Yathāpi gantvāna paradāraṁ.
Tiṁsativassamhi mato, Sākaṭikakulamhi dārikā jātā; Kapaṇamhi appabhoge, Dhanika purisapātabahulamhi.
Taṁ maṁ tato satthavāho, Ussannāya vipulāya vaḍḍhiyā; Okaḍḍhati vilapantiṁ, Acchinditvā kulagharasmā.
Atha soḷasame vasse, Disvā maṁ pattayobbanaṁ kaññaṁ; Orundhatassa putto, Giridāso nāma nāmena.
Tassapi aññā bhariyā, Sīlavatī guṇavatī yasavatī ca; Anurattā bhattāraṁ, Tassāhaṁ viddesanamakāsiṁ.
Tassetaṁ kammaphalaṁ, Yaṁ maṁ apakīritūna gacchanti; Dāsīva upaṭṭhahantiṁ, Tassapi anto kato mayā”ti.
Cattālīsanipāto niṭṭhito.