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THIG5.9

Das Fünferbuch

Pañcakanipāta

Bhaddā Kraushaar

Die Haare abgemäht, von Schmutz bedeckt, so bin ich gewandert, mit nur einem Stück Stoff bekleidet. Ich sah Fehler, wo keine waren, und war blind für den wahren Fehler.

Ich erhob mich von meiner Meditation des Tages auf der Geierkuppe und sah den unbefleckten Buddha an der Spitze des Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Ich beugte mein Knie und verbeugte mich und erhob unter seinen Augen meine zusammengelegten Hände. „Komm, Bhaddā“, sagte er; das war meine Ordination.

„Unter den Aṅgern und Magadhern bin ich umhergewandert, unter den Vajjiern, Kāsiern und Kosalern. Ich habe das Almosen der Länder fünfzig Jahre lang frei von Schulden verzehrt.“

„Oh! Er hat so viel Verdienst geschaffen! Dieser Laienschüler ist überaus weise. Er hat Bhaddā eine Robe gespendet, ihr, die von allen Knoten frei ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).