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UD2.9

Mit Visākhā

Visākhāsutta

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahlbau-Langhaus der Mutter Migāras. Zu dieser Zeit war Visākhā in eine Angelegenheit mit dem König Pasenadi verwickelt. Doch der König regelte diese nicht nach ihren Erwartungen.

Da ging sie mitten am Tag zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihr: „Nun, Visākhā, woher kommst du mitten am Tag?“ „Herr, ich bin in eine Angelegenheit mit dem König Pasenadi verwickelt. Doch der König hat diese nicht nach meinen Erwartungen geregelt.“

Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Alles, was unter der Herrschaft anderer ist, ist Leiden, alles, was in der eigenen Gewalt ist, ist angenehm; was gemeinsam verwaltet wird, ist eine Plage, denn den Jochen ist schwer zu entrinnen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).