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SN1.40

4. Das Kapitel über die Schar der Hundert Schmeicheleien

4. Satullapakāyikavagga

Mit Pajjunnas Tochter (2)

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.

Da kam spät in der Nacht die strahlende Kokanadā die Jüngere, Pajjunnas Tochter, die mit ihrer Schönheit den Großen Wald weithin erhellte, zum Buddha, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte in Gegenwart des Buddha diese Strophen auf:

„Wie ein Blitzstrahl so schön, so kam sie her, Kokanadā, Pajjunnas Tochter. Sie verehrte den Buddha und die Lehre und sprach diese Strophen voller Sinn.

Die Lehre ist von solcher Art, dass ich sie in vielfacher Weise aufgliedern könnte. Doch ich will kurz die Bedeutung darlegen, soweit ich sie auswendig gelernt habe.

Du sollst niemals in aller Welt mit Sprache, Geist oder Körper etwas Schlechtes tun. Wenn du Sinnenfreuden aufgegeben hast, achtsam und der Situation bewusst, sollst du nicht weiter tun, was schmerzhaft und nutzlos ist.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).