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SN10.7

1. Das Kapitel mit Indaka

1. Indakavagga

Mit Punabbasu

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da nun leitete der Buddha die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über das Erlöschen an, ermunterte, begeisterte und erhob sie. Und diese Mönche und Nonnen gaben acht, gebrauchten den Geist, waren mit ganzem Herzen dabei und spitzten die Ohren.

Da besänftigte die Geisterfrau Punabbasus Mutter ihre kleinen Kinder und sagte:

„Sch, kleine Uttarā! Sch, Punabbasu! Denn ich will der Lehre des Lehrers, des höchsten Buddha, zuhören.

Das Erlöschen, so sagte der Buddha, ist die Erlösung von allen Knoten. Ich habe eine anhaltende Liebe zu seiner Lehre.

In dieser Welt ist einem das eigene Kind lieb; in dieser Welt ist einem der eigene Mann lieb; doch größer als das ist meine Liebe für das Fahnden nach der Lehre.

Denn weder Sohn noch Ehemann, so lieb sie einem auch sind, können einen vom Leiden befreien, so, wie das Hören der wahren Lehre lebende Geschöpfe vom Leiden befreit.

In dieser Welt, die ins Leiden verstrickt ist, von Alter und Tod gebunden, will ich der Lehre zuhören, durch die der Buddha erwachte, die einen von Alter und Tod befreit. Also: sch, Punabbasu!“

„Mama, ich rede nicht, und auch Uttarā ist still. Achte nur auf die Lehre, denn es ist schön, der wahren Lehre zuzuhören. Und weil wir die Lehre nicht verstanden haben, Mama, deshalb leben wir in Leiden.

Er ist eine Leuchte für die Verirrten unter Göttern und Menschen. Der Buddha, der seinen letzten Körper trägt, der Klaräugige lehrt den Dhamma.“

„Gut ist es, dass mein Kind so klug ist, dieses Kind, das ich geboren und gestillt habe! Mein Kind liebt die reine Lehre des höchsten Buddha.

Punabbasu, dass du doch glücklich seist! Heute erhebe ich mich. Höre mich auch, Uttarā: Ich habe die edlen Wahrheiten gesehen!“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).