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SN12.37

4. Das Kapitel mit Kaḷāra dem Adligen

4. Kaḷārakhattiyavagga

Nicht euer

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, dieser Körper gehört nicht euch und niemand anderem. Er soll als alte Taten angesehen werden, als etwas, das durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, als etwas, das gefühlt wird.

Ein gebildeter edler Schüler gebraucht den Geist sorgfältig und wohlüberlegt für das abhängige Entstehen selbst: ‚Wenn dieses besteht, gibt es dieses; aufgrund des Erscheinens von diesem erscheint dieses. Wenn dieses nicht besteht, gibt es dieses nicht; aufgrund des Aufhörens von diesem hört dieses auf. Das heißt: Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse.

Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).