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SN12.46

5. Das Kapitel über Hausbesitzer

5. Gahapativagga

Ein gewisser Brahmane

In Sāvatthī.

Da ging ein gewisser Brahmane zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Werter Gotama, sind der, der die Tat begeht, und der, der das Ergebnis erfährt, ein und derselbe?“

„‚Der, der die Tat begeht, und der, der das Ergebnis erfährt, sind ein und derselbe‘, das ist das eine Extrem, Brahmane.“

„Ist dann der, der die Tat begeht, einer und der, der das Ergebnis erfährt, ein anderer?“

„‚Der, der die Tat begeht, ist einer und der, der das Ergebnis erfährt, ein anderer‘, das ist das andere Extrem.

Der Klargewordene vermeidet diese beiden Extreme und lehrt den Dhamma auf die mittlere Art: ‚Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse.

Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“

Darauf sagte der Brahmane zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).