SN12.70
7. Das große Kapitel
7. Mahāvagga
Der Wanderer Susīma
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.
Nun war der Buddha zu dieser Zeit geehrt, geachtet, gewürdigt, verehrt und wertgeschätzt, und er erhielt Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung. Auch der Saṅgha der Mönche und Nonnen war geehrt, geachtet, gewürdigt, verehrt und wertgeschätzt, und auch er erhielt Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung. Aber die Wanderer anderer Konfessionen waren nicht geehrt, geachtet, gewürdigt, verehrt und wertgeschätzt, und sie erhielten keine Roben, kein Almosen, keine Unterkunft und keine Arznei oder Krankenversorgung.
Zu dieser Zeit nun befand sich der Wanderer Susīma zusammen mit einer großen Gemeinschaft von Wanderern in Rājagaha.
Da sagte seine Gemeinschaft zu Susīma: „Geehrter Susīma, bitte führe das geistliche Leben mit dem Asketen Gotama. Präge dir diese Lehre ein und sage sie mit uns zusammen auf. Wenn wir sie uns eingeprägt haben, werden wir sie den Laien aufsagen. Auf diese Art werden auch wir geehrt, geachtet, gewürdigt, verehrt und wertgeschätzt, und wir werden Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhalten.“
„Ja, Geehrte“, entgegnete Susīma. Dann ging er zum Ehrwürdigen Ānanda und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Ānanda: „Geehrter Ānanda, ich wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.“
Da nahm Ānanda Susīma mit zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: „Herr, dieser Wanderer Susīma sagt, er wünsche, in dieser Lehre und Schulung das geistliche Leben zu führen.“
„Nun denn, Ānanda, gib Susīma die Weihe des Fortziehens.“ Und der Wanderer Susīma erhielt in Gegenwart des Buddha die Weihe des Fortziehens, die Ordination.
Zu dieser Zeit hatten mehrere Mönche und Nonnen in Gegenwart des Buddha ihre Erleuchtung erklärt: „Wir verstehen: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
Der Ehrwürdige Susīma hörte davon, ging zu diesen Mönchen und Nonnen und tauschte Willkommensgrüße mit ihnen aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu diesen Mönchen und Nonnen: „Ist es wirklich wahr, dass die Ehrwürdigen in Gegenwart des Buddha ihre Erleuchtung erklärt haben?“
„Ja, Geehrter.“
„Aber wenn ihr so erkennt und seht, übt ihr da die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus? Das heißt, sich vervielfältigen und wieder eins werden; erscheinen und verschwinden; ungehindert durch eine Mauer, einen Erdwall oder einen Berg gehen wie durch leeren Raum; in die Erde eintauchen und wieder auftauchen, als wäre sie Wasser; über das Wasser gehen, als wäre es Land; mit gekreuzten Beinen durch die Luft fliegen wie ein Vogel; Sonne und Mond, so mächtig und gewaltig, mit der Hand berühren und streicheln; den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt?“
„Nein, Geehrter.“
„Könnt ihr dann, wenn ihr so erkennt und seht, mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah?“
„Nein, Geehrter.“
„Erkennt ihr dann, wenn ihr so erkennt und seht, den Geist anderer Wesen und Personen, indem ihr ihn mit eurem Geist erfasst? Erkennt ihr einen gierigen Geist als ‚gierigen Geist‘ und einen von Gier freien Geist als ‚von Gier freien Geist‘? Erkennt ihr einen hasserfüllten Geist als ‚hasserfüllten Geist‘ und einen von Hass freien Geist als ‚von Hass freien Geist‘? Erkennt ihr einen Geist, der sich täuscht, als ‚Geist, der sich täuscht‘, und einen von Täuschung freien Geist als ‚von Täuschung freien Geist‘? Erkennt ihr einen eingeengten Geist als ‚eingeengten Geist‘ und einen zerstreuten Geist als ‚zerstreuten Geist‘? Erkennt ihr einen ausgedehnten Geist als ‚ausgedehnten Geist‘ und einen nicht ausgedehnten Geist als ‚nicht ausgedehnten Geist‘? Erkennt ihr einen Geist, der nicht unübertrefflich ist, als ‚Geist, der nicht unübertrefflich ist‘, und einen unübertrefflichen Geist als ‚unübertrefflichen Geist‘? Erkennt ihr einen im Samādhi versunkenen Geist als ‚im Samādhi versunkenen Geist‘ und einen nicht im Samādhi versunkenen Geist als ‚nicht im Samādhi versunkenen Geist‘? Erkennt ihr einen befreiten Geist als ‚befreiten Geist‘ und einen nicht befreiten Geist als ‚nicht befreiten Geist‘?“
„Nein, Geehrter.“
„Erinnert ihr euch dann, wenn ihr so erkennt und seht, an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt? ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren‘ – erinnert ihr euch so an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten?“
„Nein, Geehrter.“
„Seht ihr dann, wenn ihr so erkennt und seht, mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort? Versteht ihr, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen: ‚Diese lieben Wesen taten Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten die Edlen in Verruf, hatten falsche Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser falschen Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Diese lieben Wesen hingegen taten Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. Sie brachten nie die Edlen in Verruf, hatten rechte Ansicht und unternahmen Handlungen aus dieser rechten Ansicht heraus. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurden sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt‘? Und seht ihr so mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort? Versteht ihr, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen?“
„Nein, Geehrter.“
„Habt ihr dann, wenn ihr so erkennt und seht, die friedvollen Befreiungen, die formlos sind, über die Form hinausgehen, unmittelbar in der Meditation erfahren?“
„Nein, Geehrter.“
„Aber, Ehrwürdige, wie kann es da eine solche Erklärung geben, wenn diese Dinge nicht erreicht wurden?“
„Geehrter Susīma, wir sind durch Weisheit befreit.“
„Ich verstehe die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage der Ehrwürdigen nicht. Bitte lehrt mich diese Sache, sodass ich die ausführliche Bedeutung verstehen kann.“
„Geehrter Susīma, ob du es verstehst oder nicht, wir sind durch Weisheit befreit.“
Da ging der Ehrwürdige Susīma zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und berichtete dem Buddha, worüber er mit diesen Mönchen und Nonnen gesprochen hatte.
„Susīma, zuerst kommt das Erkennen der Beständigkeit natürlicher Gesetzmäßigkeiten. Danach kommt das Erkennen des Erlöschens.“
„Herr, ich verstehe die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha nicht. Bitte lehre mich diese Sache, sodass ich die ausführliche Bedeutung verstehen kann.“
„Susīma, ob du es verstehst oder nicht, zuerst kommt das Erkennen der Beständigkeit natürlicher Gesetzmäßigkeiten. Danach kommt das Erkennen des Erlöschens.
Was denkst du, Susīma? Ist Form beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“
„Aber wenn sie unbeständig ist, ist sie Leiden oder Glück?“
„Leiden, Herr.“
„Aber wenn sie unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man sie dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
„Nein, Herr.“
„Ist Gefühl beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“
„Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“
„Leiden, Herr.“
„Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
„Nein, Herr.“
„Ist Wahrnehmung beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“ …
„Sind Willensbildungsprozesse beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“
„Aber wenn sie unbeständig sind, sind sie Leiden oder Glück?“
„Leiden, Herr.“
„Aber wenn sie unbeständig und Leiden sind und zugrunde gehen müssen, kann man sie dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
„Nein, Herr.“
„Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“
„Unbeständig, Herr.“
„Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“
„Leiden, Herr.“
„Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
„Nein, Herr.“
„Daher, Susīma, sollst du jegliche Art von Form – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Form – du sollst sie wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Du sollst jegliche Art von Gefühl – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliches Gefühl – du sollst es wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Du sollst jegliche Art von Wahrnehmung – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Wahrnehmung – du sollst sie wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Du sollst jegliche Art von Willensbildungsprozessen – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Willensbildungsprozesse – du sollst sie wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Du sollst jegliche Art von Bewusstsein – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliches Bewusstsein – du sollst es wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘
Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, erkennt er, dass er befreit ist.
Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘
Susīma, siehst du, dass Wiedergeburt die Bedingung für Alter und Tod ist?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass fortgesetztes Dasein die Bedingung für Wiedergeburt ist?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass Ergreifen die Bedingung für fortgesetztes Dasein ist?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass Verlangen die Bedingung für Ergreifen ist?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass Gefühl die Bedingung für Verlangen ist … dass Kontakt die Bedingung für Gefühl ist … dass die sechs Sinnesfelder die Bedingung für Kontakt sind … dass Name und Form die Bedingung für die sechs Sinnesfelder sind … dass Bewusstsein die Bedingung für Namen und Form ist … dass Willensbildungsprozesse die Bedingung für Bewusstsein sind … und dass Unwissenheit die Bedingung für Willensbildungsprozesse ist?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass, wenn Wiedergeburt aufhört, Alter und Tod aufhören?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass, wenn fortgesetztes Dasein aufhört, Wiedergeburt aufhört?“
„Ja, Herr.“
„Siehst du, dass, wenn Ergreifen aufhört, fortgesetztes Dasein aufhört … dass, wenn Verlangen aufhört, Ergreifen aufhört … dass, wenn Gefühl aufhört, Verlangen aufhört … dass, wenn Kontakt aufhört, Gefühl aufhört … dass, wenn die sechs Sinnesfelder aufhören, Kontakt aufhört … dass, wenn Name und Form aufhören, die sechs Sinnesfelder aufhören … dass, wenn Bewusstsein aufhört, Name und Form aufhören … dass, wenn Willensbildungsprozesse aufhören, Bewusstsein aufhört … und dass, wenn Unwissenheit aufhört, Willensbildungsprozesse aufhören?“
„Ja, Herr.“
„Aber wenn du so erkennst und siehst, übst du da die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus? …“
„Nein, Herr.“
„Kannst du aber, wenn du so erkennst und siehst, mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah?“
„Nein, Herr.“
„Erkennst du aber, wenn du so erkennst und siehst, den Geist anderer Wesen und Personen, indem du ihn mit deinem Geist erfasst? …“
„Nein, Herr.“
„Erinnerst du dich aber, wenn du so erkennst und siehst, an viele Arten früherer Leben … mit den Merkmalen und Einzelheiten?“
„Nein, Herr.“
„Siehst du aber, wenn du so erkennst und siehst, mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden … und entsprechend ihrer Taten weiterziehen?“
„Nein, Herr.“
„Hast du aber, wenn du so erkennst und siehst, die friedvollen Befreiungen, die formlos sind, über die Form hinausgehen, unmittelbar in der Meditation erfahren?“
„Nein, Herr.“
„Aber, Susīma, wie kann es da eine solche Erklärung geben, wenn diese Dinge nicht erreicht wurden?“
Da beugte der Ehrwürdige Susīma seinen Kopf zu den Füßen des Buddha und sagte: „Ich habe einen Fehler gemacht, Herr. Es war töricht, dumm und untauglich von mir, in einer so gut erklärten Lehre und Schulung als Dieb fortzuziehen. Bitte, Herr, nimm meinen Fehler als Fehler an, und ich will mich in Zukunft zügeln.“
„Jawohl, Susīma, du hast einen Fehler gemacht. Es war töricht, dumm und untauglich von dir, in einer so gut erklärten Lehre und Schulung als Dieb fortzuziehen. Wie wenn ein Räuber oder Verbrecher festgenommen und dem König vorgeführt würde mit den Worten: ‚Majestät, das ist ein Räuber, ein Verbrecher. Bestrafe ihn nach deinem Gutdünken.‘ Der König würde sagen: ‚Geht, Männer, bindet die Arme dieses Mannes fest hinter seinem Rücken mit einem festen Strick. Rasiert seinen Kopf und führt ihn zu einem harten Trommelschlag von Straße zu Straße und von Platz zu Platz. Dann führt ihn zum Südtor hinaus und schlagt ihm dort, südlich der Stadt, den Kopf ab.‘ Die Männer des Königs täten wie geheißen. Was denkst du, Susīma? Würde dieser Mann deswegen Schmerz und Traurigkeit erleben?“
„Ja, Herr.“
„Dieser Mann würde zwar deswegen Schmerz und Traurigkeit erleben, doch in einer so gut erklärten Lehre und Schulung als Dieb fortzuziehen, führt zu einem viel schmerzhafteren und bittereren Ergebnis. Es führt sogar in die Unterwelt. Aber da du deinen Fehler als Fehler erkannt hast und richtig mit ihm verfahren bist, nehme ich ihn an. Denn es gilt als Fortschritt in der Schulung des Edlen, einen Fehler als Fehler zu erkennen, richtig mit ihm zu verfahren und sich zu verpflichten, sich in der Zukunft zu zügeln.“
The Wanderer Susīma
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Rājagaha, in the Bamboo Grove, the squirrels’ feeding ground.
Now at that time the Buddha was honored, respected, revered, venerated, and esteemed. And he received robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick. And the mendicant Saṅgha was also honored, respected, revered, venerated, and esteemed. And they received robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick. But the wanderers who followed other religions were not honored, respected, revered, venerated, and esteemed. And they didn’t receive robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick.
Now at that time the wanderer Susīma was residing at Rājagaha together with a large community of wanderers.
Then his community said to Susīma, “Reverend Susīma, please lead the spiritual life with the ascetic Gotama. Memorize that teaching and have us recite it with you. When we’ve memorized it we’ll recite it to the laity. In this way we too will be honored, respected, revered, venerated, and esteemed. And we’ll receive robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick.”
“Yes, reverends,” replied Susīma to his own assembly. Then he went to Venerable Ānanda, and exchanged greetings with him. When the greetings and polite conversation were over, he sat down to one side and said to Ānanda, “Reverend Ānanda, I wish to lead the spiritual life in this teaching and training.”
Then Ānanda took Susīma to the Buddha, bowed, sat down to one side, and said to him, “Sir, this wanderer Susīma says that he wishes to lead the spiritual life in this teaching and training.”
“Well then, Ānanda, give Susīma the going forth.” And the wanderer Susīma received the going forth, the ordination in the Buddha’s presence.
Now at that time several mendicants had declared their enlightenment in the Buddha’s presence: “We understand: ‘Rebirth is ended, the spiritual journey has been completed, what had to be done has been done, there is nothing further for this place.’”
Venerable Susīma heard about this. He went up to those mendicants, and exchanged greetings with them. When the greetings and polite conversation were over, he sat down to one side and said to those mendicants, “Is it really true that the venerables have declared enlightenment in the Buddha’s presence?”
“Yes, reverend.”
“But knowing and seeing thus, do you wield the many kinds of psychic power? That is, multiplying yourselves and becoming one again; materializing and dematerializing; going unobstructed through a wall, a rampart, or a mountain as if through space; diving in and out of the earth as if it were water; walking on water as if it were earth; flying cross-legged through the sky like a bird; touching and stroking with the hand the sun and moon, so mighty and powerful. Do you control the body as far as the realm of divinity?”
“No, reverend.”
“Well, knowing and seeing thus do you, with clairaudience that is purified and superhuman, hear both kinds of sounds, human and heavenly, whether near or far?”
“No, reverend.”
“Well, knowing and seeing thus, do you understand the minds of other beings and individuals, having encompassed them with your mind? Do you understand mind with greed as ‘mind with greed’, and mind without greed as ‘mind without greed’? Do you understand mind with hate as ‘mind with hate’, and mind without hate as ‘mind without hate’? Do you understand mind with delusion as ‘mind with delusion’, and mind without delusion as ‘mind without delusion’? Do you understand constricted mind as ‘constricted mind’, and scattered mind as ‘scattered mind’? Do you understand expansive mind as ‘expansive mind’, and unexpansive mind as ‘unexpansive mind’? Do you understand mind that is not supreme as ‘mind that is not supreme’, and mind that is supreme as ‘mind that is supreme’? Do you understand mind immersed in samādhi as ‘mind immersed in samādhi’, and mind not immersed in samādhi as ‘mind not immersed in samādhi’? Do you understand freed mind as ‘freed mind’, and unfreed mind as ‘unfreed mind’?”
“No, reverend.”
“Well, knowing and seeing thus, do you recollect many kinds of past lives? That is: one, two, three, four, five, ten, twenty, thirty, forty, fifty, a hundred, a thousand, a hundred thousand rebirths; many eons of the world contracting, many eons of the world expanding, many eons of the world contracting and expanding? Do you remember: ‘There, I was named this, my clan was that, I looked like this, and that was my food. This was how I felt pleasure and pain, and that was how my life ended. When I passed away from that place I was reborn somewhere else. There, too, I was named this, my clan was that, I looked like this, and that was my food. This was how I felt pleasure and pain, and that was how my life ended. When I passed away from that place I was reborn here.’ Do you recollect your many kinds of past lives, with features and details?”
“No, reverend.”
“Well, knowing and seeing thus, do you, with clairvoyance that is purified and superhuman, see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place—and understand how sentient beings pass on according to their deeds? ‘These dear beings did bad things by way of body, speech, and mind. They denounced the noble ones; they had wrong view; and they chose to act out of that wrong view. When their body breaks up, after death, they’re reborn in a place of loss, a bad place, the underworld, hell. These dear beings, however, did good things by way of body, speech, and mind. They never denounced the noble ones; they had right view; and they chose to act out of that right view. When their body breaks up, after death, they’re reborn in a good place, a heavenly realm.’ And so, with clairvoyance that is purified and superhuman, do you see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place. And do you understand how sentient beings pass on according to their deeds?”
“No, reverend.”
“Well, knowing and seeing thus, do you have direct meditative experience of the peaceful liberations that are formless, transcending form?”
“No, reverend.”
“Well now, venerables, how could there be such a declaration when these things are not attained?”
“Reverend Susīma, we are freed by wisdom.”
“I don’t understand the detailed meaning of what you have said in brief. Please teach me this matter so I can understand the detailed meaning.”
“Reverend Susīma, whether you understand or not, we are freed by wisdom.”
Then Susīma went to the Buddha, bowed, sat down to one side, and informed the Buddha of all he had discussed with those mendicants.
“Susīma, first comes knowledge of the stability of natural principles. Afterwards there is knowledge of extinguishment.”
“Sir, I don’t understand the detailed meaning of what you have said in brief. Please teach me this matter so I can understand the detailed meaning.”
“Susīma, whether you understand or not, first comes knowledge of the stability of natural principles. Afterwards there is knowledge of extinguishment.
What do you think, Susīma? Is form permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.”
“But if it’s impermanent, is it suffering or happiness?”
“Suffering, sir.”
“But if it’s impermanent, suffering, and perishable, is it fit to be regarded thus: ‘This is mine, I am this, this is my self’?”
“No, sir.”
“Is feeling permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.”
“But if it’s impermanent, is it suffering or happiness?”
“Suffering, sir.”
“But if it’s impermanent, suffering, and perishable, is it fit to be regarded thus: ‘This is mine, I am this, this is my self’?”
“No, sir.”
“Is perception permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.” …
“Are choices permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.”
“But if they’re impermanent, are they suffering or happiness?”
“Suffering, sir.”
“But if they’re impermanent, suffering, and perishable, are they fit to be regarded thus: ‘This is mine, I am this, this is my self’?”
“No, sir.”
“Is consciousness permanent or impermanent?”
“Impermanent, sir.”
“But if it’s impermanent, is it suffering or happiness?”
“Suffering, sir.”
“But if it’s impermanent, suffering, and perishable, is it fit to be regarded thus: ‘This is mine, I am this, this is my self’?”
“No, sir.”
“So, Susīma, you should truly see any kind of form at all—past, future, or present; internal or external; solid or subtle; inferior or superior; far or near: <em>all</em> form—with right understanding: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’ You should truly see any kind of feeling at all—past, future, or present; internal or external; solid or subtle; inferior or superior; far or near: <em>all</em> feeling—with right understanding: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’ You should truly see any kind of perception at all—past, future, or present; internal or external; solid or subtle; inferior or superior; far or near: <em>all</em> perception—with right understanding: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’ You should truly see any kind of choices at all—past, future, or present; internal or external; solid or subtle; inferior or superior; far or near: <em>all</em> choices—with right understanding: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’ You should truly see any kind of consciousness at all—past, future, or present; internal or external; solid or subtle; inferior or superior; far or near: <em>all</em> consciousness—with right understanding: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’
Seeing this, a learned noble disciple grows disillusioned with form, feeling, perception, choices, and consciousness. Being disillusioned, desire fades away. When desire fades away they’re freed. When they’re freed, they know they’re freed.
They understand: ‘Rebirth is ended, the spiritual journey has been completed, what had to be done has been done, there is nothing further for this place.’
Susīma, do you see that rebirth is a requirement for old age and death?”
“Yes, sir.”
“Do you see that continued existence is a requirement for rebirth?”
“Yes, sir.”
“Do you see that grasping is a requirement for continued existence?”
“Yes, sir.”
“Do you see that craving is a requirement for grasping?”
“Yes, sir.”
“Do you see that feeling is a requirement for craving … contact is a requirement for feeling … the six sense fields are requirements for contact … name and form are requirements for the six sense fields … consciousness is a requirement for name and form … choices are a requirement for consciousness … ignorance is a requirement for choices?”
“Yes, sir.”
“Do you see that when rebirth ceases old age and death cease?”
“Yes, sir.”
“Do you see that when continued existence ceases rebirth ceases?”
“Yes, sir.”
“Do you see that when grasping ceases continued existence ceases … when craving ceases, grasping ceases … when feeling ceases, craving ceases … when contact ceases, feeling ceases … when the six sense fields cease, contact ceases … when name and form cease, the six sense fields cease … when consciousness ceases name and form cease … when choices cease consciousness ceases … when ignorance ceases choices cease?”
“Yes, sir.”
“But knowing and seeing thus, do you wield the many kinds of psychic power? …”
“No, sir.”
“Well, knowing and seeing thus do you, with clairaudience that is purified and superhuman, hear both kinds of sounds, human and heavenly, whether near or far?”
“No, sir.”
“Well, knowing and seeing thus, do you understand the minds of other beings and individuals, having encompassed them with your mind? …”
“No, sir.”
“Well, knowing and seeing thus, do you recollect many kinds of past lives, with features and details?”
“No, sir.”
“Well, knowing and seeing thus, do you, with clairvoyance that is purified and superhuman, see sentient beings passing away and being reborn … according to their deeds?”
“No, sir.”
“Well, knowing and seeing thus, do you have direct meditative experience of the peaceful liberations that are formless, transcending form?”
“No, sir.”
“Well now, Susīma, how could there be such a declaration when these things are not attained?”
Then Venerable Susīma bowed with his head at the Buddha’s feet and said, “I made a mistake, sir. It was foolish, stupid, and unskillful of me to go forth as a thief in such a well-explained teaching and training. Please, sir, accept my mistake for what it is, so I will restrain myself in future.”
“Indeed, Susīma, you made a mistake. It was foolish, stupid, and unskillful of you to go forth as a thief of the teachings in such a well-explained teaching and training. Suppose they were to arrest a bandit, a criminal and present him to the king, saying: ‘Your Majesty, this is a bandit, a criminal. Punish him as you will.’ The king would say: ‘Go, my men, and tie this man’s arms tightly behind his back with a strong rope. Shave his head and march him from street to street and from square to square to the beating of a harsh drum. Then take him out the south gate and there, to the south of the city, chop off his head.’ The king’s men would do as they were told. What do you think, Susīma? Wouldn’t that man experience pain and distress because of that?”
“Yes, sir.”
“Although that man would experience pain and distress because of that, going forth as a thief of the teachings in such a well-explained teaching and training has a more painful and bitter result. And it even leads to the underworld. But since you have recognized your mistake for what it is, and have dealt with it properly, I accept it. For it is growth in the training of the Noble One to recognize a mistake for what it is, deal with it properly, and commit to restraint in the future.”
Susimaparibbājakasutta
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe.
Tena kho pana samayena bhagavā sakkato hoti garukato mānito pūjito apacito lābhī cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ. Bhikkhusaṅghopi sakkato hoti garukato mānito pūjito apacito lābhī cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ. Aññatitthiyā pana paribbājakā asakkatā honti agarukatā amānitā apūjitā anapacitā, na lābhino cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ.
Tena kho pana samayena susimo paribbājako rājagahe paṭivasati mahatiyā paribbājakaparisāya saddhiṁ.
Atha kho susimassa paribbājakassa parisā susimaṁ paribbājakaṁ etadavocuṁ: “ehi tvaṁ, āvuso susima, samaṇe gotame brahmacariyaṁ cara. Tvaṁ dhammaṁ pariyāpuṇitvā amhe vāceyyāsi. Taṁ mayaṁ dhammaṁ pariyāpuṇitvā gihīnaṁ bhāsissāma. Evaṁ mayampi sakkatā bhavissāma garukatā mānitā pūjitā apacitā lābhino cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānan”ti.
“Evamāvuso”ti kho susimo paribbājako sakāya parisāya paṭissuṇitvā yenāyasmā ānando tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmatā ānandena saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho susimo paribbājako āyasmantaṁ ānandaṁ etadavoca: “icchāmahaṁ, āvuso ānanda, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun”ti.
Atha kho āyasmā ānando susimaṁ paribbājakaṁ ādāya yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando bhagavantaṁ etadavoca: “ayaṁ, bhante, susimo paribbājako evamāha: ‘icchāmahaṁ, āvuso ānanda, imasmiṁ dhammavinaye brahmacariyaṁ caritun’”ti.
“Tenahānanda, susimaṁ pabbājethā”ti. Alattha kho susimo paribbājako bhagavato santike pabbajjaṁ, alattha upasampadaṁ.
Tena kho pana samayena sambahulehi bhikkhūhi bhagavato santike aññā byākatā hoti: “khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyāti pajānāmā”ti.
Assosi kho āyasmā susimo: Atha kho āyasmā susimo yena te bhikkhū tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā tehi bhikkhūhi saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā susimo te bhikkhū etadavoca: “saccaṁ kirāyasmantehi bhagavato santike aññā byākatā:
“Evamāvuso”ti.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhotha—ekopi hutvā bahudhā hotha, bahudhāpi hutvā eko hotha; āvibhāvaṁ, tirobhāvaṁ, tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamānā gacchatha, seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ karotha, seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāne gacchatha, seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kamatha, seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parimasatha parimajjatha, yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vattethā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇātha dibbe ca mānuse ca ye dūre santike cā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānātha— sarāgaṁ vā cittaṁ sarāgaṁ cittanti pajānātha; vītarāgaṁ vā cittaṁ vītarāgaṁ cittanti pajānātha; sadosaṁ vā cittaṁ sadosaṁ cittanti pajānātha; vītadosaṁ vā cittaṁ vītadosaṁ cittanti pajānātha; samohaṁ vā cittaṁ samohaṁ cittanti pajānātha; vītamohaṁ vā cittaṁ vītamohaṁ cittanti pajānātha; saṅkhittaṁ vā cittaṁ saṅkhittaṁ cittanti pajānātha; vikkhittaṁ vā cittaṁ vikkhittaṁ cittanti pajānātha; mahaggataṁ vā cittaṁ mahaggataṁ cittanti pajānātha; amahaggataṁ vā cittaṁ amahaggataṁ cittanti pajānātha; sauttaraṁ vā cittaṁ sauttaraṁ cittanti pajānātha; anuttaraṁ vā cittaṁ anuttaraṁ cittanti pajānātha; samāhitaṁ vā cittaṁ samāhitaṁ cittanti pajānātha; asamāhitaṁ vā cittaṁ asamāhitaṁ cittanti pajānātha; vimuttaṁ vā cittaṁ vimuttaṁ cittanti pajānātha; avimuttaṁ vā cittaṁ avimuttaṁ cittanti pajānāthā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussaratha, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo tissopi jātiyo catassopi jātiyo pañcapi jātiyo dasapi jātiyo vīsampi jātiyo tiṁsampi jātiyo cattārīsampi jātiyo paññāsampi jātiyo jātisatampi jātisahassampi jātisatasahassampi, anekepi saṁvaṭṭakappe anekepi vivaṭṭakappe anekepi saṁvaṭṭavivaṭṭakappe: ‘amutrāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhapaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto amutra udapādiṁ; tatrāpāsiṁ evaṁnāmo evaṅgotto evaṁvaṇṇo evamāhāro evaṁsukhadukkhapaṭisaṁvedī evamāyupariyanto, so tato cuto idhūpapanno’ti. Iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarathā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passatha cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate yathākammūpage satte pajānātha: ‘ime vata bhonto sattā kāyaduccaritena samannāgatā vacīduccaritena samannāgatā manoduccaritena samannāgatā, ariyānaṁ upavādakā micchādiṭṭhikā micchādiṭṭhikammasamādānā, te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapannā; ime vā pana bhonto sattā kāyasucaritena samannāgatā vacīsucaritena samannāgatā manosucaritena samannāgatā, ariyānaṁ anupavādakā sammādiṭṭhikā sammādiṭṭhikammasamādānā te kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapannā’ti, iti dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passatha cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate yathākammūpage satte pajānāthā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Api pana tumhe āyasmanto evaṁ jānantā evaṁ passantā ye te santā vimokkhā atikkamma rūpe āruppā, te kāyena phusitvā viharathā”ti?
“No hetaṁ, āvuso”.
“Ettha dāni āyasmanto idañca veyyākaraṇaṁ imesañca dhammānaṁ asamāpatti; idaṁ no, āvuso, kathan”ti?
“Paññāvimuttā kho mayaṁ, āvuso susimā”ti.
“Na khvāhaṁ imassa āyasmantānaṁ saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājānāmi. Sādhu me āyasmanto tathā bhāsantu yathāhaṁ imassa āyasmantānaṁ saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājāneyyan”ti.
“Ājāneyyāsi vā tvaṁ, āvuso susima, na vā tvaṁ ājāneyyāsi atha kho paññāvimuttā mayan”ti.
Atha kho āyasmā susimo uṭṭhāyāsanā yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā susimo yāvatako tehi bhikkhūhi saddhiṁ ahosi kathāsallāpo taṁ sabbaṁ bhagavato ārocesi.
“Pubbe kho, susima, dhammaṭṭhitiñāṇaṁ, pacchā nibbāne ñāṇan”ti.
“Na khvāhaṁ, bhante, imassa bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājānāmi. Sādhu me, bhante, bhagavā tathā bhāsatu yathāhaṁ imassa bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājāneyyan”ti.
“Ājāneyyāsi vā tvaṁ, susima, na vā tvaṁ ājāneyyāsi, atha kho dhammaṭṭhitiñāṇaṁ pubbe, pacchā nibbāne ñāṇaṁ.
Taṁ kiṁ maññasi, susima, rūpaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti?
“Aniccaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti?
“Dukkhaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: ‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Vedanā niccā vā aniccā vā”ti?
“Aniccā, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti?
“Dukkhaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: ‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Saññā niccā vā aniccā vā”ti?
“Aniccā, bhante” …pe…
“saṅkhārā niccā vā aniccā vā”ti?
“Aniccā, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti?
“Dukkhaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: ‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Viññāṇaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti?
“Aniccaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti?
“Dukkhaṁ, bhante”.
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: ‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Tasmātiha, susima, yaṁ kiñci rūpaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikaṁ vā sukhumaṁ vā hīnaṁ vā paṇītaṁ vā yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ rūpaṁ netaṁ mama nesohamasmi na meso attāti; evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Yā kāci vedanā atītānāgatapaccuppannā ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikā vā sukhumā vā hīnā vā paṇītā vā yā dūre santike vā, sabbā vedanā netaṁ mama nesohamasmi na meso attāti; evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Yā kāci saññā …pe… ye keci saṅkhārā atītānāgatapaccuppannā ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikā vā sukhumā vā hīnā vā paṇītā vā ye dūre santike vā, sabbe saṅkhārā netaṁ mama nesohamasmi na meso attāti; evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. Yaṁ kiñci viññāṇaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikaṁ vā sukhumaṁ vā hīnaṁ vā paṇītaṁ vā yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ viññāṇaṁ netaṁ mama nesohamasmi na meso attāti; evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ.
Evaṁ passaṁ, susima, sutavā ariyasāvako rūpasmimpi nibbindati, vedanāyapi nibbindati, saññāyapi nibbindati, saṅkhāresupi nibbindati, viññāṇasmimpi nibbindati. Nibbindaṁ virajjati, virāgā vimuccati, vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti.
‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti.
‘Jātipaccayā jarāmaraṇan’ti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“‘Bhavapaccayā jātī’ti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“‘Upādānapaccayā bhavo’ti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“‘Taṇhāpaccayā upādānan’ti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Vedanāpaccayā taṇhāti … phassapaccayā vedanāti … saḷāyatanapaccayā phassoti … nāmarūpapaccayā saḷāyatananti … viññāṇapaccayā nāmarūpanti … saṅkhārapaccayā viññāṇanti … avijjāpaccayā saṅkhārāti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“‘Jātinirodhā jarāmaraṇanirodho’ti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“‘Bhavanirodhā jātinirodho’ti susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Upādānanirodhā bhavanirodhoti … taṇhānirodhā upādānanirodhoti … vedanānirodhā taṇhānirodhoti … phassanirodhā vedanānirodhoti … saḷāyatananirodhā phassanirodhoti … nāmarūpanirodhā saḷāyatananirodhoti … viññāṇanirodhā nāmarūpanirodhoti … saṅkhāranirodhā viññāṇanirodhoti … avijjānirodhā saṅkhāranirodhoti, susima, passasī”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto anekavihitaṁ iddhividhaṁ paccanubhosi—ekopi hutvā bahudhā hosi, bahudhāpi hutvā eko hosi; āvibhāvaṁ, tirobhāvaṁ, tirokuṭṭaṁ tiropākāraṁ tiropabbataṁ asajjamāno gacchasi, seyyathāpi ākāse; pathaviyāpi ummujjanimujjaṁ karosi, seyyathāpi udake; udakepi abhijjamāno gacchasi, seyyathāpi pathaviyaṁ; ākāsepi pallaṅkena kamasi, seyyathāpi pakkhī sakuṇo; imepi candimasūriye evaṁmahiddhike evaṁmahānubhāve pāṇinā parimasasi parimajjasi, yāva brahmalokāpi kāyena vasaṁ vattesī”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya ubho sadde suṇasi dibbe ca mānuse ca ye dūre santike cā”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto parasattānaṁ parapuggalānaṁ cetasā ceto paricca pajānāsi—
“No hetaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarasi, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarasī”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passasi cavamāne …pe… yathākammūpage satte pajānāsī”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Api pana tvaṁ, susima, evaṁ jānanto evaṁ passanto ye te santā vimokkhā atikkamma rūpe āruppā, te kāyena phusitvā viharasī”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Ettha dāni, susima, idañca veyyākaraṇaṁ imesañca dhammānaṁ asamāpatti, idaṁ no, susima, kathan”ti?
Atha kho āyasmā susimo bhagavato pādesu sirasā nipatitvā bhagavantaṁ etadavoca: “accayo maṁ, bhante, accagamā yathābālaṁ yathāmūḷhaṁ yathāakusalaṁ, yvāhaṁ evaṁ svākkhāte dhammavinaye dhammatthenako pabbajito. Tassa me, bhante, bhagavā accayaṁ accayato paṭiggaṇhātu āyatiṁ saṁvarāyā”ti.
“Taggha tvaṁ, susima, accayo accagamā yathābālaṁ yathāmūḷhaṁ yathāakusalaṁ, yo tvaṁ evaṁ svākkhāte dhammavinaye dhammatthenako pabbajito. Seyyathāpi, susima, coraṁ āgucāriṁ gahetvā rañño dasseyyuṁ: ‘ayaṁ te, deva, coro āgucārī, imassa yaṁ icchasi taṁ daṇḍaṁ paṇehī’ti. Tamenaṁ rājā evaṁ vadeyya: ‘gacchatha, bho, imaṁ purisaṁ daḷhāya rajjuyā pacchābāhaṁ gāḷhabandhanaṁ bandhitvā khuramuṇḍaṁ karitvā kharassarena paṇavena rathiyāya rathiyaṁ siṅghāṭakena siṅghāṭakaṁ parinetvā dakkhiṇena dvārena nikkhāmetvā dakkhiṇato nagarassa sīsaṁ chindathā’ti. Tamenaṁ rañño purisā daḷhāya rajjuyā pacchābāhaṁ gāḷhabandhanaṁ bandhitvā khuramuṇḍaṁ karitvā kharassarena paṇavena rathiyāya rathiyaṁ siṅghāṭakena siṅghāṭakaṁ parinetvā dakkhiṇena dvārena nikkhāmetvā dakkhiṇato nagarassa sīsaṁ chindeyyuṁ. Taṁ kiṁ maññasi, susima, api nu so puriso tatonidānaṁ dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvediyethā”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Yaṁ kho so, susima, puriso tatonidānaṁ dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvediyetha. Yā evaṁ svākkhāte dhammavinaye dhammatthenakassa pabbajjā, ayaṁ tato dukkhavipākatarā ca kaṭukavipākatarā ca, api ca vinipātāya saṁvattati. Yato ca kho tvaṁ, susima, accayaṁ accayato disvā yathādhammaṁ paṭikarosi taṁ te mayaṁ paṭiggaṇhāma. Vuddhi hesā, susima, ariyassa vinaye yo accayaṁ accayato disvā yathādhammaṁ paṭikaroti, āyatiñca saṁvaraṁ āpajjatī”ti.