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SN14.13

2. Das zweite Kapitel

2. Dutiyavagga

Im Backsteinhaus

Einmal hielt sich der Buddha bei Ñātika im Backsteinhaus auf. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, ein Element führt zu einer Wahrnehmung, einer Ansicht und einem Gedanken.“

Daraufhin sagte der Ehrwürdige Kaccāna zum Buddha: „Herr, es gibt die Ansicht, dass die, die keine vollkommen erwachten Buddhas sind, tatsächlich vollkommen erwachte Buddhas seien. Aufgrund wessen erscheint diese Ansicht?“

„Es ist ein mächtiges Ding, Kaccāna, das Element der Unwissenheit. Ein geringeres Element führt zu geringeren Wahrnehmungen, geringeren Ansichten, geringeren Gedanken, geringeren Absichten, geringeren Zielen, geringeren Wünschen, einem geringeren Menschen und geringerer Rede. Man erklärt und lehrt das Geringere, stellt es fest, etabliert es, stellt es klar, gliedert es auf und enthüllt es. Ich sage, die Wiedergeburt eines solchen Menschen ist geringer.

Ein mittleres Element führt zu mittleren Wahrnehmungen, mittleren Ansichten, mittleren Gedanken, mittleren Absichten, mittleren Zielen, mittleren Wünschen, einem mittleren Menschen und mittlerer Rede. Man erklärt und lehrt das Mittlere, stellt es fest, etabliert es, stellt es klar, gliedert es auf und enthüllt es. Ich sage, die Wiedergeburt eines solchen Menschen ist von mittlerer Art.

Ein hochstehendes Element führt zu hochstehenden Wahrnehmungen, hochstehenden Ansichten, hochstehenden Gedanken, hochstehenden Absichten, hochstehenden Zielen, hochstehenden Wünschen, einem hochstehenden Menschen und hochstehender Rede. Man erklärt und lehrt das Hochstehende, stellt es fest, etabliert es, stellt es klar, gliedert es auf und enthüllt es. Ich sage, die Wiedergeburt eines solchen Menschen ist hochstehend.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).