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SN17.2

1. Das erste Kapitel

1. Paṭhamavagga

Ein Angelhaken

In Sāvatthī.

„Besitz, Ehre und Beliebtheit sind brutal, bösartig und hart. Sie sind eine Blockade für das Erreichen des unübertrefflichen Refugiums vor dem Joch.

Wie wenn ein Angler einen Angelhaken mit einem Köder in einen tiefen See werfen würde: Wenn ein Fisch den Köder sähe, würde er ihn schlucken. Und so würden dem Fisch, der den Haken geschluckt hat, Ruin und Verhängnis widerfahren, und der Angler könnte mit ihm machen, was er wollte.

‚Angler‘ ist ein Ausdruck für Māra den Bösen. ‚Haken‘ ist ein Ausdruck für Besitz, Ehre und Beliebtheit. Jeder, der Besitz, Ehre und Beliebtheit, die ihm entstanden sind, genießt, wird ein Mönch genannt, der Māras Angelhaken geschluckt hat. Ihm widerfahren Ruin und Verhängnis, und der Böse kann mit ihm machen, was er will.

So brutal sind Besitz, Ehre und Beliebtheit – sie sind bösartig und hart, eine Blockade für das Erreichen des unübertrefflichen Refugiums vor dem Joch.

Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen Besitz, Ehre und Beliebtheit aufgeben und wollen nicht dulden, dass sie unseren Geist gefangen halten.‘ So sollt ihr euch schulen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).