← SN

SN17.23

3. Das dritte Kapitel

3. Tatiyavagga

Ein einziger Sohn

In Sāvatthī.

„Besitz, Ehre und Beliebtheit sind brutal …

Eine Laienfrau mit Vertrauen, die einen einzigen Sohn hat, der ihr lieb und teuer ist, würde ihn zu Recht auffordern: ‚Mein Schatz, bitte sei wie Citta der Hausbesitzer und Hatthaka von Āḷavī.‘

Diese sind das Maß und die Richtlinie für meine Laienschüler: nämlich Citta der Hausbesitzer und Hatthaka von Āḷavī.

‚Aber, mein Schatz, wenn du aus dem Haus fortziehst ins hauslose Leben, bitte sei wie Sāriputta und Moggallāna.‘

Diese sind das Maß und die Richtlinie für meine Mönchsschüler: nämlich Sāriputta und Moggallāna.

‚Und mein Schatz, du solltest nicht zu Besitz, Ehre und Beliebtheit gelangen, solange du noch in Schulung bist und deinen Herzenswunsch nicht erfüllt hast.‘

Wenn jemand zu Besitz, Ehre und Beliebtheit gelangt, solange er noch in Schulung ist und seinen Herzenswunsch nicht erfüllt hat, ist es für ihn eine Blockade.

So brutal sind Besitz, Ehre und Beliebtheit … ‚Wir wollen Besitz, Ehre und Beliebtheit aufgeben …‘ So sollt ihr euch schulen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).