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SN19.21

2. Das zweite Kapitel

2. Dutiyavagga

Eine schlechte Novizin

„Eben jetzt, Geehrter, als ich von der Geierkuppe herabstieg, sah ich eine Novizin durch die Luft fliegen. Ihre äußere Robe, ihre Schale, ihr Gürtel und ihr Körper brannten, loderten und flammten, während sie vor Schmerzen schrie. Da kam mir der Gedanke: ‚Ach, wie unglaublich! Wie erstaunlich! Dass es so ein Lebewesen geben kann! Dass es so ein Gebilde geben kann! Dass es so eine Verkörperung geben kann!‘“

Dann sagte der Buddha zu den Mönchen und Nonnen:

„Mönche und Nonnen, es gibt Schüler, die leben voller Sehen und Erkennen, denn ein Schüler erkennt, sieht und beobachtet so ein Ding.

Auch ich habe diese Novizin früher gesehen, doch ich habe nicht darüber gesprochen. Denn wenn ich darüber gesprochen hätte, hätten andere mir nicht geglaubt, und das wäre zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden gewesen.

Diese Novizin war früher zur Zeit des Lehrsystems des Buddha Kassapa eine schlechte Novizin. Als Ergebnis dieser Tat brannte sie viele Jahre in der Hölle, viele hundert Jahre, viele tausend Jahre, viele hunderttausend Jahre. Jetzt erfährt sie das verbleibende Ergebnis dieser Tat in so einer Verkörperung.“

Die Verbundenen Lehrreden mit Lakkhaṇa sind abgeschlossen.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).