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SN2.9

1. Das erste Kapitel

1. Paṭhamavagga

Der Mond

In Sāvatthī.

Nun war bei dieser Gelegenheit der Mondgott von Rāhu dem Titanenfürsten gepackt worden. Und der Mondgott, der sich auf den Buddha besann, sagte da diese Strophe auf:

„Ehre sei dir, Buddha, du Held! Du bist in jeder Hinsicht frei. Ich bin in einen Engpass geraten: Sei meine Zuflucht!“

Da redete der Buddha Rāhu in Bezug auf den Mondgott mit einer Strophe an:

„Der Mondgott hat Zuflucht genommen zum Klargewordenen, dem Vollendeten. Die Buddhas haben Anteilnahme für die Welt – daher, Rāhu, lass den Mond frei!“

Darauf ließ Rāhu den Mond frei, eilte zu Vepacitti dem Titanenfürsten und stellte sich zur Seite hin, erschüttert und mit gesträubten Haaren. Vepacitti redete ihn mit einer Strophe an:

„Warum die Eile? Rāhu, du hast den Mond freigelassen und bist hierhergekommen, als seist du erschüttert: Warum stehst du hier so voller Furcht?“

„Mein Kopf wäre in sieben Stücke zersprungen, ich hätte im Leben kein Glück gefunden, wenn ich, mit dem Vers des Buddha besungen, den Mond nicht freigelassen hätte.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).