← SN

SN21.11

1. Das Kapitel mit Mönchen

1. Bhikkhuvagga

Mit Mahākappina

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Mahākappina zum Buddha.

Der Buddha sah ihn von Weitem kommen und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, seht ihr diesen Mönch kommen – weiß, dünn, mit spitzer Nase?“

„Ja, Herr.“

„Dieser Mönch ist sehr mächtig und gewaltig. Es ist nicht leicht, einen erhabenen Zustand zu finden, den er noch nicht erlangt hat. Und er ist in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens gelangt. Er lebt an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hat, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Der Adlige ist der Beste unter den Menschen, die Stammeszugehörigkeit zum Maßstab nehmen. Aber wer im Wissen und Verhalten vollendet ist, ist Erster unter Göttern und Menschen.

Die Sonne brennt am Tag, der Mond leuchtet bei Nacht, der Adlige glüht in seiner Rüstung, und der Brahmane glüht in der Vertiefung. Aber stets bei Tag und Nacht glüht der Buddha in Herrlichkeit.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).