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SN22.26

3. Das Kapitel über die Bürde

3. Bhāravagga

Befriedigung

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, vor meinem Erwachen, als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen, dachte ich: ‚Worin bestehen die Befriedigung, der Nachteil und das Entrinnen bei der Form … beim Gefühl … bei der Wahrnehmung … bei den Willensbildungsprozessen … und beim Bewusstsein?‘

Da kam mir der Gedanke: ‚In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Form entstehen: Darin besteht die Befriedigung. Dass Form unbeständig ist, voller Leiden, dass sie zugrunde gehen muss: Darin bestehen der Nachteil. Das Sehnen und Begehren nach Form ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen. In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Gefühl … Wahrnehmung … Willensbildungsprozessen … und Bewusstsein entstehen: Darin besteht die Befriedigung. Dass Bewusstsein unbeständig ist, voller Leiden, dass es zugrunde gehen muss: Darin besteht der Nachteil. Das Sehnen und Begehren nach Bewusstsein ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen.‘

Solange ich bei diesen fünf Aggregaten die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen nicht auf diese Art als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, so lange habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen nicht mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Als ich aber bei diesen fünf Aggregaten die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen auf diese Art als das, was sie sind, wahrhaftig verstanden hatte, da habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

Erkennen und Sehen erschienen mir: ‚Meine Freiheit ist unerschütterlich. Das ist meine letzte Wiedergeburt. Künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).